Videopremiere: Mut zum Anderssein – Endlich Rudern und „Hannelore“ widersetzen sich dem Mainstream
Im Jahr 2017 gründeten Max Weigel, Felix Nagel und Simon Richter die Band Endlich Rudern. Seit dem lieferten sie ihre erste EP „Westend Session“, konnten im vergangenen Jahr den Titel „Münchner Band des Jahres“ für sich gewinnen, gründeten die Musikbewegung der „Münchner Schule“ und legten Anfang des Jahres auf „Einzeln.“ zwei neue Songs nach. Mit ihrer Mischung aus deutschsprachigem Post-Punk und Pop entspricht das Trio überhaupt nicht den Klischees der bayrischen Landeshauptstadt. Ganz im Gegenteil – sie mischen die eingestaubte Münchner Musikszene mit ihrem Hang zum Anderssein ganz schön auf.
Endlich Rudern – Hannelore
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Ihre neue Single „Hannelore“ bildet da keine Ausnahme. Das Trio warnt die titelgebende Figur und letztendlich auch ihre Zuhörerschaft vor den Oberflächlichkeiten des ach-so-glücklichen Mainstreams. Denn Gefühle wie Traurigkeit und Melancholie gehören ebenso zum Menschsein wie Freude. Dies rückt, gerade in der heutigen Zeit durch soziale Medien und ihren selbstdarstellerischen Charakter leider allzuoft in den Hintergrund. Endlich Rudern liefern mit „Hannelore“ eine tanzbare Hymne an all diejenigen, die sich nicht hinter einer Fassade verstecken und zelebrieren dabei alle Gefühle, egal ob positiv oder negativ. Im Musikvideo gibt sich „Hannelore“ unbeeindruckt von ihren Mitmenschen und schlendert durch die schummrigen Straßen des nächtlichen Münchens.
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