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Videopremiere: Helga Weiss sind verliebt in „Das Mädchen von der Hotline“

Posted in: PremierenFeatures

Zugegeben, der Name Helga Weiss lässt zuerst ein angestaubtes Solo-Projekt vermuten. Tatsächlich verstecken sich hinter dem kryptischen Namen allerdings drei Jungs aus Köln, die mit viel Charme und einer lässigen Selbstironie Songs über die Liebe schreiben. Dabei haben sie keine zurückgenommene und ernste Fassade nötig, sondern stehen zu einem schrillen, bunten Image. In ihrer ersten Single „Karies“ finden sich wuchtige Gitarren und ein Chorus, der uns in die Hochzeiten von Highschool-Rock à la Blink-182 zurück katapultiert. Für die neue Videopremiere zu „Das Mädchen von der Hotline“ geht es allerdings noch weiter zurück in die Vergangenheit: Neonröhren, ein kalter Drumbeat und flutende Synths beschwören die 80er herauf.

Helga Weiss – Das Mädchen von der Hotline

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Ein gebrochenes Herz mussten wohl die meisten von uns schon mal ertragen. Aber wie herzzereißend muss es sein, die Angebetete noch nie gesehen zu haben? Vor dieses Szenario stellen uns Helga Weiss in ihrem neuen Musikvideo. Denn der Sänger der Band hat sich in das titelgebende „Mädchen von der Hotline“ verliebt. Von diesem einseitigen Verhältnis singt er über einen monotonen Drumbeat und immerwieder anflutende Synths – mal zart flüsternd, dann, wenn der Chorus anrollt, fast geschrien. Verträumter Herzschmerz mit 80er-Soundtrack und passender Kulisse aus farbigen Neonröhren. Der Song eröffnet allerdings eine noch breitere Sound-Palette, spätestens wenn nach der Bridge die Gitarre in einem verzerrten Solo ausblutet und uns aus der Elektro-Melancholie aufweckt. Trotzdem, bis zuletzt bleibt offen, ob es dem „Mädchen von der Hotline“ um Leidenschaft geht – oder nur um berufliches Pflichtbewusstsein.

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