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Videopremiere: Helmut aus Berlin liefert mit „Take All“ traumhaften Indie-Pop

Posted in: PremierenFeatures

Als Ein-Mann-Projekt mit dem Titel Helmut hat sich der in Berlin-Neukölln lebende Musiker Adrian Schull in den vergangenen Jahren zumindest in der Indie-Szene einen Namen gemacht. Ganz ohne Band, nur unterwegs mit Loop-Maschine und Effekt-Geräten war Helmut auf diversen Bühnen und auch als Support von Joan As Police Woman, Beirut oder Au Revoir Simone zu sehen. Dort legte er so lange Klangschicht über Klangschicht, bis daraus pulsierende Elektro-Pop-Perlen entstanden. Im Jahr 2014 präsentierte Helmut seine Musik dann erstmals auf Album-Länge und veröffentlichte „Polymono“. In den Songs des Album treffen unaufgeregte Vocals auf rudimentäre Beats, vertrackte Gitarrenloops und rhythmische Schnipser oder Hand-Claps. Wichtigste Erkenntnis: In den Songs von Helmut hat alles seine Zeit. 2017 folgt dann das zweite Album „Our Walls“, auf dem Helmut den Blick in sein Inneres wagt. Für Songs wie „carnivores and cannibals“ hat Helmut dabei Unterstützung von Posaunist Max Wehner und auch Roosevelt bekommen – produziert wurde wie schon beim Debüt zusammen mit Marius Bubat vom Electronic-Duo Coma.

Helmut – Take All

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2020 setzt Helmut nun alles auf Anfang – eine neue musikalische Ära soll starten. Dafür hat sich Adrian Schull eine Band zusammengestellt, die ihn von nun an begleiten soll. Zusammen mit Garagen Uwe (Drums), Johanna Weckesser (Gitarre) und Dominik Mayer (Synths) wird die einstige Loop-Musik konsequent weiterentwickelt. „Take All“ startet als minimalistische Ballade, die kurz vor Schluss noch zu einem fulminanten Ende kommt. Julia Grüßing hat das ganze mit einem bunten Video untermalt, das die traumhaften Erzählungen des Songs mit floralen Elementen und verlockenden Früchten hervorragend unterstützt.

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