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Videopremiere: Huyghend demonstrieren in „Speedboat“, wie ein Gesicht intensivste Stimmungen erzeugen kann

Posted in: PremierenFeatures

Das Video zu „Speedboat“ besteht ausschließlich aus unverblümten Nahaufnahmen einer Augenpartie, aufgenommen in gespenstisch flackerndem Zwielicht. Zwischen glänzender Haut und den geschlossenen Augen erkennt man nicht viel. Um dem sanften Stück mannigfaltige Interpretationsebenen zu verleihen, reichen die schemenhafte Bewegungen des Gesichts, welche eine Reaktion auf den schaurigen Gesang und das treibende Instrumental zu sein scheint. Während der Song für einige Sekunden in seinem ruhigen Höhepunkt verharrt, wird der Zuschauer von dem Auge durchdringend angestarrt, eine merkwürdig intime Erfahrung. (ausgesprochen entweder als „Jugend“ oder „Weekend“) zeigen mit dem vorherrschenden audiovisuellen Minimalismus auf eindrucksvolle Weise, dass weniger manchmal eben doch mehr ist. Wir sind gespannt welche Experimente uns auf ihrem Debütalbum „H1“ sonst noch erwarten.

Seht hier die Videopremiere zu „Speedboat“

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