Videopremiere: In „Blue“ setzt sich Mei River mit dem Gefühl überwältigender Eifersucht auseinander
„Als ich 17 Jahre alt war habe ich für ein Jahr in einer kleinen Stadt in den U.S.A. gelebt. Keine Familie und keine Freunde, eigentlich war ich das gesamte Jahr über vollkommen alleine. Ich wollte einen Song über diese Erfahrung und das Gefühl, welches ich während der Zeit in mir hatte, schreiben. Das Gefühl, alleine zu sein und das obwohl du von Leuten umgeben bist.“sagt Fredrik Eriksson (so heißt Mei River bürgerlich) über die Motivation hinter dem Song. Mit seiner scheinbar leidenden und doch intensiven Stimme gelingt es ihm, dieses Gefühl über ein melancholisches, ja schon fast traurig-säuselndes Gitarrenriff zu transportieren. Die Abwechslung in seinem Gesang und in dem Percussion-Arrangement bieten dabei genug spannende Momente um „Blue“ die nötige Energie zu geben.
Mei River – Blue
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Im dazugehörigen One-Shot-Video kann man über 4:30 Min einen rennenden Mei River bestaunen, der während seines Laufes eine stimmungsvolle Performance von „Blue“ abliefert. Besonders im Kontext des Songs bleibt die Frage offen, ob er sinnbildlich vor den oben benannten Gefühlen flüchtet oder wir eher eine Flucht nach vorne beobachten können. So oder so, der starke Texter lässt genug Spielraum für Interpretation und damit auch genug Identifikationsfläche für Menschen, die sich eben auch manchmal „Blue“ fühlen.
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