Videopremiere: Messer bringen in “Anorak” eine surreale Traumwelt mit Reggae-Rhythmen zusammen
Messer gibt es schon seit 2010, damals gründete sich die Band rund um Sänger Hendrik Otremba in Münster. Bis das Debütalbum “Im Schwindel” erschien, dauerte es weitere zwei Jahre. Seitdem präsentierte die Band auf insgesamt drei Alben einen düsteren Sound-Entwurf, der experimentellen Post-Punk mit sphärischem Rock und deutschsprachigen Texten zusammenführt. Nachdem Gitarrist Pascal Schaumburg die Band verließ werkelt die Band an einem Nachfolger-Album zu „Jalousie“, das Anfang 2020 erscheinen soll. Das scheint noch in ferner Zukunft zu liegen, einen Vorgeschmack geben Messer aber jetzt schon mit dem Musikvideo zu “Anorak”. Zu Beginn klingen einige angespannte Gitarren-Klänge durch die körnigen, unifarbenen Bildaufnahmen der Band. Wenn dann der Drumbeat einsetzt, könnte man immernoch vermuten, uns erwarte ein Post-Punk-Sound, wie er auch auf vorherigen Alben zu finden war. Eindeutiger Gegenbeweis: Die frischen, immer nur kurz angespielten Gitarren-Sounds, die groovige Bassline – Messer wagen sich in Reggae-Terrain, natürlich immernoch mit ihrem sphärisch halligen Twist und Rhytmuswechseln zu klassischerem Rock.
Messer – Anorak
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Das Video ist dabei so psychedelisch wie der Sound: Verschiedenfarbige Bild-Ebenen à la Andy Warhol schieben sich über einander, die Bandmitglieder bewegen sich und ziehen dabei Schlieren wie im härtesten Pilz-Trip. Oder eben wie im Traum und darüber singt Hendrik Otremba schließlich. Es geht um eine nächtliche Begegnung mit einer rätselhaften “Sie”, wie real oder eben nicht real diese ist, weiß der Protagonist selbst nicht.
Messer auf Tour – präsentiert von DIFFUS
29.10.2019 Düsseldorf FFT 30.10.2019 Esslingen Komma 31.10.2019 Nürnberg Musikverein im Exil 01.11.2019 Leipzig Ilses Erika 02.11.2019 Berlin Zukunft am Ostkreuz
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