Videopremiere: Milan beschäftigt sich in „Schwarzer Sauerstoff“ mit Selbstzerstörung
Als Beschreibung auf seiner Facebook-Seite steht schlicht: „Milan. Die dunkle Seite. FTW“– und das trifft es auch sehr gut. Musik bewegt sich zwischen HipHop-Klängen und Pop und ist von einer eindringlichen Dunkelheit geprägt. Kein Wunder: Milan beschreibt sich ganz und gar nicht als „Happy Kid“, denn seine Eltern sterben früh und seine Oma wird sein Anker. Vielleicht gerade deshalb ist er getrieben und lernt, die meisten Dinge selbst anzugehen – zum Beispiel auch seine Musik. Vom ersten Sound bis zu den Videos entsteht alles in Eigenregie. Jetzt hat Milan seine erste Single „Schwarzer Sauerstoff“ veröffentlicht, die sich mit negativen Emotionen und Gedanken beschäftigt, die den Künstlern oft überkommen. Er erklärt: „Viele dieser Dinge zerstören mich, gleichzeitig ziehe ich auch enorme Energie daraus. Es ist wie eine dunkle Quelle. Und ich begebe mich da immer wieder rein in diese Negativität. Die meisten Menschen schreckt das ja ab, denn sie wollen positive Gedanken haben. Das hat was selbstzerstörerisches aber genau das brauche ich irgendwie. Der Sauerstoff den ich atme ist also schwarz.“ Im Vorfeld der Videoproduktion fragte sich Milan, wie man schwarzen Sauerstoff darstellen könnte. „Ich wollte es simpel auf den Punkt bringen, die düstere Stimmung und die Synthiesounds. Da passte diese Computer- und Weltraumwelt. Die digitalen Anfänge wo niemand wusste wo es hinführt. Die Szenen sind irgendwie spooky – das passte sofort.“
Seht hier die exklusive Videopremiere von „Schwarzer Sauerstoff“
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