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Videopremiere: Newcomerin Bowie veröffentlicht mit „XO“ ihre Single zur radikalen Selbstliebe

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In einer Gesellschaft, die von Selbstzweifeln profitiert, ist es ein rebellischer Akt, sich selbst so anzunehmen, wie man eben ist. Doch um die Muster der erdrückenden Strukturen zu erkennen und gar zu bekämpfen, ist es oft ein weiter Weg. Für Indie-Künstlerin Bowie ist es jedoch mittlerweile der einzige, den sie sieht. Mit ihrem charaktervollen Pop möchte sie für Akzeptanz und Selbstliebe stehen, ohne Kompromisse einzugehen. „XO“ versucht als erste Singleauskopplung ihrer kommenden Debüt-EP „The Upside Down“ genau das. Gemeinsam mit dem dazugehörigen Video, das heute bei uns Premiere feiert, ist es der erste Schritt auf dem Weg zur Selbstannahme.

Hug and Kiss

„XO“ steht eigentlich für eine Abkürzung, um per Chat eine Umarmung und Kuss zu versenden. Als Titel ihrer neuen Single sendet Newcomerin Bowie mit dem Song also ein „XO“ an sich selbst. „Der Song ist ein Versprechen an mich und gehört mir ganz allein“, bestärkt sich die Künstlerin. Denn als junge Musikerin hatte sie es nicht immer so einfach wie anfangs vermutet: immer wieder begegneten ihr männliche A&Rs und Manager, die ihr immer wieder verklickern wollten, wo es lang geht, versuchten sie in vorgebaute Schubladen zu stecken und ihr dabei eine eindimensionale Rolle anzueignen.

Ihre erste EP soll sich genau diesem Thema widmen, oder vielleicht auch gerade das nicht tun: Es ist eine Ansage gegen ein Gesellschaftsbild, das Frauen nach wie vor wie biegsame Objekte oder verbesserungswürdige Projekte ansieht. Bowie ist Künstlerin und Mensch, hat eine Stimme und möchte gehört werden. Die bis dato angestaute Wut darüber verpackt Bowie in einen aufbauenden Pop-Song aus Klavier und Synths, der zu „XO“ wurde.

Kapitel I der Selbstannahme

In der Visualisierung zu „XO“ begegnen wir einem futuristischen Szenario in dem die Künstlerin, so bildlich wie im Songtexten selbst, von ihrer Umgebung geschaffen wird. Mit der Betitelung „Chapter I“ gleicht das Video einem Film, der von der persönlichen Reise von Bowie erzählt. Geformt durch äußere Einflüsse schafft sie es, sich am Ende zu befreien und sie selbst zu sein. Bowie vermittelt mit „XO“ eine klare, starke, laute Ansage, die mit einem Stillschweigen und bravem Ja-Sagen abrechnet. Schluss mit der Fügung in diskriminierenden Strukturen, hin zu einer Selbstakzeptanz, in der sich die Künstlerin selbst umarmt. „Ich weiß, dass ich damit nicht alleine bin und hoffe, dass der Song andere ermutigt, sich gegen den von unserer Gesellschaft gefütterten Selbsthass zu wehren“, sagt die Künstlern selbst dazu.

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Mit den Zeilen „I don’t want no secrets no more / I don’t wanna hide myself / I breath out my soul / I explode  / I xo what is mine“ beschließt Bowie ihren Song und nimmt sich und alles, was zu ihr gehört, vollkommen an. Nicht nur diese Zeilen stammen aus Bowies eigener Feder. Unter ihrem selbstgegründetem Label „My Oh My-Records“ verpasst sie ihren Projekten die eigene Handschrift, ohne sich von großen Vertreibern reinreden zu lassen.

Dabei wird „The Upside Down“ erst ein Projekt von vielen sein, die Bowies Dasein als Selfmade-Artist manifestieren. Bereits im Mai 2023 soll die nächste EP kommen, die bis hin zu einem Album aufbaut und somit ein tragendes Konzept und Gesamterlebnis verspricht. Bis dahin können wir jedoch noch auf die weiteren Singles gespannt sein, die von der Newcomerin kommen und uns auf den EP-Release am 25. November freuen.

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