Videopremiere: Provinz setzen mit ihrem Indie-Folk in „Neonlicht“ ein erstes Ausrufezeichen
Was macht man eigentlich, wenn man im Hinterland, so ganz fernab der pulsierenden Großstadt aufwächst? Genau: Man gründet eine Indie-Band, um der Langeweile zumindest etwas entfliehen zu können und nennt sie schlicht und ergreifend Provinz. So geschehen bei vier Jungs aus einem der südlichsten Flecken Deutschlands. 10 Kilometer außerhalb der Stadt Ravensburg machen drei von vier Mitgliedern der Band Provinz schon ihr halbes Leben lang gemeinsam Musik. Nun legen sie ihre erste Single „Neonlicht“ und damit einen ganz eigenen, deutschsprachigen Folk-Pop-Entwurf vor.
Provinz – Neonlicht
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Zwischen Einflüssen wie Mumford & Sons, Faber oder Mighty Oaks bewegen sich Vincent (Gesang, Gitarre), Robin (Gesang, Piano), Moritz (Gesang, Bass) und Leon (Schlagzeug). Dass ihre Heimat in der Provinz viele Nachteile gegenüber einer Großstadt hätte, bezweifelt die Band in ihrem ersten offiziellen Lebenszeichen: „Sag, was soll der ganze Lärm? Hype um nichts, alle kommen sie her, doch versprechen könnt ihr nichts!“Voll und ganz mit ihrer Heimat anfreunden können sich Provinz dennoch nicht und erklären: „Sobald man pubertiert, wird es schnell langweilig und man kommt auf blöde Gedanken. Und denkt oft ein bisschen neidisch über die große Stadt.“ Produziert von Tim Tautorat, der zum Beispiel schon mit AnnenMayKantereit, Faber oder Klan zusammengearbeitet hat, veröffentlichen Provinz am 3. mai 2019 ihre erste EP „Reicht dir das“, auf der sie warme und mitreißende deutschsprachige Popmusik präsentieren. Schon die erste Single „Neonlicht“ stellt eindrucksvoll unter Beweis, dass sich die vier Jungs aus der Provinz viel vorgenommen haben. Sänger Vincent erklärt zum Song: „Ich habe das Lied tatsächlich in der Großstadt geschrieben. In einem Moment, in dem mir dort einfach alles zu viel wurde. Neonlicht spiegelt uns als Band wider – Neonlicht zeigt: Sehnsucht, Flucht und Verbundenheit.“ Biegen sie auf ihrer gerade erst begonnenen Wanderung durch die Musiklandschaft nicht an den falschen Ecken und Enden ab, werden wir sicher noch viel mehr, vor allem viel mehr Gutes von und aus der Provinz hören.
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