DIFFUS

Videopremiere: Rapperin Kitana erfreut sich am „Blütenregen“

Posted in: Premieren
Tagged: Kitana

Kitana veröffentlicht die zweite Singleauskopplung zu ihrem kommenden Album “Lorbeeren”. Doch bevor sie den Release ihres Debüt-Albums feiert, befindet sich die bosnisch-österreichische Rapperin noch im “Blütenregen” und liefert gleichzeitig ein ästhetisches Musikvideo.  

Rap mit Attitüde

Wie bei ihrer ersten Auskopplung “ADHD” ist auch bei “Blütenregen” Produzent Melik verantwortlich für den artikulierten Sound und das erkennt man nicht erst, wenn man die Song-Credits liest. Auf dessen markant tiefen Bässen rappt Kitana bestimmt und geht auf Attacke: “Starte Shit / Angriff / Starte Shit” rappt sie hier im Chorus – und das meint sie auch so, aus voller Überzeugung. Mit provokanten Punchlines und ausgeklügelten Reimen greift Kitana weit nach oben in der Rap-Skill-Schublade und teilt dabei gekonnt aus: “Blas dich nicht auf vor mir, Rambo / Erfreue mich gerade am Blütenregen / Sag zu dir Clown nicht mal ,Hallo’ / Introvertiert – ja, ich grüß nicht jeden”.

Stilvolle Visualisierung

Gemeinsam mit dem Song veröffentlicht Kitana, die beim Wiener Label Mom I Made It unter Vertrag ist, ein ästhetisch passendes Video, das aus zwei Sequenzen besteht. Eine davon in stilvoller Graustufen-Einstellung, in der Kitana in flüssigen Bewegungen auf den Beat rappt. Im zweiten Verse stellt auch das Video auf die zweite Sequenz um: Farben und hektische Bewegungen markieren diese, die im Outro langsam auslaufen. 

Hier wäre eigentlich etwas eingebettet. Du hast aber Embed und Tracking deaktiviert.

Zur Optimierung unseres Angebots nutzen wir Cookies, Google Analytics und Embeds von Seiten wie YouTube, Instagram, Facebook, Spotify, Apple Music und weiteren. Mit dem Klick auf "Jetzt aktivieren" stimmst du dem zu. Mehr Informationen findest du in unserer Datenschutzerklärung.


Dass Kitana Rap quasi auswendig gelernt hat beweist sie wieder im aktuellen Track. Obwohl die Künstlerin erst Ende letzten Jahres ihre Debüt-Single “Grau” veröffentlichte, scheint sie bereits als etabliertes Mitglied in der deutschsprachigen Rap-Landschaft gefestigt zu sein. Immer wieder lässt sie mit ihren Singles oder Freestyles, die sie regelmäßig auf Social Media Plattformen veröffentlicht, Kolleg:innen der Rapszene mit offenem Mund stehen. Bis zum Album im Herbst ist auch nicht mehr allzu lange zu warten, um das nächste große Ding von Kitana zu hören – es bleibt spannend um die Wiener Rapperin. 

Cover neues DIFFUS Magazin

Das neue DIFFUS Print-Magazin

Titelstory: Ikkimel

Auch im Heft: Noah Kahan, Baran Kok, Josi, Robyn, Philine Sonny und Apsilon.
Dazu große Reportagen über die Vaporwave-Szene in Deutschland, die extreme Metal-Szene in Subsahara-Afrika oder das Rap-Projekt „HaftBars“ in einer Berliner Jugendstrafanstalt.