Videopremiere: Tove Lo über Liebeskummer in „No One Dies From Love“
Der in Los Angeles lebende schwedische Künstlerin Tove Lo gelang, wovon viele träumen: Über Nacht zum Star werden. Aber der eigentlich schwierige Part ist bekanntlich auch danach nicht in Vergessenheit zu geraten und genau das hat Tove Lo geschafft.
Nach ihrem ersten Hit „Habits“, dessen Remix-Version 2014 durch die Decke ging, lieferte sie diverse Alben und bewies, dass sie elektronischen Pop durch und durch verstanden hatte. Inzwischen hat der Hype vielleicht etwas nachgelassen, die Musikerin liefert uns aber, wie der neuer Track zeigt, weiterhin tanzbare Synthie-Nostalgie. Diesmal mit einem Hauch von Disco, einem treibenden Beat und einem Musikvideo, in dem sie uns ihre ganz eigene Technik-Liebe präsentiert.
Im Songtext geht es aber nicht um Roboter, sondern um die Zeit nach einer Trennung:„Wenn man sehr lange mit jemandem zusammen war und dann aber plötzlich Schluss ist, fühlt sich das so an, als ob ein Teil von einem selbst gestorben wäre. Schlagartig wird dieser andere Mensch zu einem Fremden. (…) Ich glaube, dass mir ‘Herzschmerz, zu dem man tanzen kann’ am besten liegt. Und genau darum geht’s bei der neuen Single.“
“No One Dies From Love” folgt auf die Single “How Long”, die zum Soundtrack der zweiten „Euphoria“-Staffel gehörte. „How long“ ist ebenfalls von Synthies bestimmt, allerdings etwas zurückgenommener, was vielleicht daran liegen könnte, dass er während einer Quarantäne entstanden ist. Dass der Song Teil der Erfolgsserie wurde, hat Tove Lo besonders gefreut, da sie die Serie aufgrund der „Rauheit“ und des „provokativen Storytellings“ liebt.
Was wir an „Euphoria“ so lieben, könnt ihr hier nachlesen.
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