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Videopremiere: Zouj und Sahareya fahren mit geschlossenen Augen in eine Parallelwelt

Posted in: Premieren
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Mit Zouj hat Produzent Adam Abdelkader Lenox nach seiner Post-Hardcore Band Lingua Nada sein eigenes multi-instrumentales Projekt geschaffen. Der Musiker hat letztes Jahr bereits sein Mixtape “Tagat” veröffentlicht, das auf viel lobende Kritik stieß. Nun liefert er mit “Metal” am 23. September dessen Nachfolger, auf dem sich auch der Song “Driving With My Eyes Closed” befinden wird und in ein synthetisches Pop-Erlebnis begleitet. Passend dazu veröffentlicht heute er ein animiertes Video im surrealen 3D-Stil. 

Eine Fahrt ins Nichts

“Driving With My Eyes Closed” ist die letzte Veröffentlichung vor dem anstehenden EP-Release. Der Song entstand in Kooperation mit der slowenischen Musikerin und Rapperin Sahareya. Mit ihren sanften Vocals unterstützt sie den Song trotz der elektronischen Produktion so, dass eine menschliche, warme Nähe spürbar wird. Der Track drückt eine ungewisse Zukunft und ein Gefühl vom Schweben im Nichts aus, was auch das Video stark repräsentiert. Die schon fast hypnotischen, verspielten Visualisierungen in bunter Bubblegum-Optik wurden von 3D-Artist Franz Impler erschaffen und unterstreichen die Bedeutung des Tracks.

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In dem Video fährt eine animierte Person, die den Charakter von Zouj darstellen soll, in einem schwebenden Auto ins Nichts. Zouj trägt eine VR-Brille, die ihm die Welt zeigt, die er sehen möchte. In dieser virtuellen Realität befindet sich dann auch Sahareya, die in einer Parallelwelt voller Figuren lebt, die eine popkulturelle Bedeutung zu haben scheinen – wenn auch vielleicht nur im Virtuellen. 

Das Leben im Virtuellen

In einer Weise reflektieren der Song sowie das Video, was eine virtuelle Realität mit uns macht: Wir haben ständig das Gefühl in Bewegung zu sein, wir laufen, oder sprinten sogar, ohne uns dabei wirklich zu bewegen. Was bleibt, ist das Gefühl von Anstrengung und schwindendem Atem.

Adam Lenox aka Zouj sagt selbst über den Song, dass er zeigt, wie wir alle in eine Ungewissheit fahren. Trotzdem behalten wir die Illusion bei, zu wissen wohin es geht. Dabei meinen wir einen Plan zu haben und hart für das zu arbeiten, in dem wir einen Sinn sehen und was wir erreichen wollen. Dabei wissen wir eigentlich alle: Das Leben hat auf unserem Weg Steine, unerwartete Abzweigungen und auch Irrwege eingebaut, die uns immer wieder in Ratlosigkeit, Krisen oder unerwartete Situationen bringen. Niemand von uns weiß wirklich, wo wir hin gehen – wir fahren alle mit verschlossenen Augen.

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