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Adam Angst im Videointerview: „Der Rechtsruck ist auf dem neuen Album ein zentrales Thema geworden – leider“

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Nachdem die gefeierte Punkrock-Band Frau Potz im Jahr 2013 unerwartet eine Pause auf unbestimmte Zeit verkündete, standen den Fans die Fragezeichen ins Gesicht geschrieben – das Album „Lehnt dankend ab“ galt vielen als die neue Hoffnung des deutschen Punkrock. Für Sänger Felix Schönfuss war das allerdings kein Grund einzuknicken, vielmehr kompensierte er seinen Hass in der neuen Band Adam Angst, der sich auch Mitglieder der Bands Blackmail, FJØRT und Monopeople anschlossen. Im Februar 2015 erschien dann über das Hamburger Indie-Label Grand Hotel van Cleef (Heimat von Künstlern wie Thees Uhlmann und Kettcar) das erste Album von Adam Angst. Mit Zeilen wie „Vater, vergib mir. Ich hab mich umentschieden, denn ich hab 8 Millionen Klicks und eine Show auf Pro7“ kotzte sich Schönfuss unmissverständlichen und mit einer präzisen Wortwahl über die Probleme unserer Zeit aus. Nun hat die Band das zweite Album „Neintology“ veröffentlicht. Eine Beonderheit ist die Platte allemal, denn Sänger Felix Schönfuss hat das erste Mal überhaupt ein zweites Album für die gleiche Band geschrieben (sowohl bei Frau Potz als auch bei Escapado war nach einer Platte Schluss). Auf dem Album geht es um Smart Device-Wahn, deutsche Biederkeit, veraltete Geschlechterrollen, Depressionen und den Rechtsruck in der deutschen Gesellschaft. Im Videointerview sprachen wir mit Adam Angst über den Entstehungsprozess des neuen Albums, politische Texte und vieles mehr.

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