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Adden im Videointerview über ihre Anfänge, Deutschrap im Jahr 2020 und ihre Vision

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„Meine Musik ist weit entfernt von dem was sich ‚Frauenrap‘ nennt und stellt schon gar nicht eine gebeutelte Seele einer Emanze dar“, schrieb Nedda aka Adden im Alter von 20 Jahren in ihr Profil vom RBA, der Reimliga Battle Arena, wo sie sich Mitte der 00er Jahre als Mutter des Deutschraps etablierte und so manchen Gangsterrapper alt aussehen ließ. Die Neuköllnerin, die sich auf myspace Bosshure nannte, nahm genau dieses Gangsterimage vieler Rapper und machte sich drüber lustig – provozierend und aggressiv, wie es sich für damalige Verhältnisse gehörte. Viele Jahre ist Adden von der Bildfläche verschwunden. Eine Zeit, in der sich Deutschrap um 180 Grad gedreht hat und viel soofter geworden ist. Mit neuem Sound, aber derselben Attitude wie damals, wagte Adden 2019 ihr Comeback.

Adden – Diamonds

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In unserem Interview gibt die Neuköllnerin eine Einschätzung der aktuellen Deutschrap-Szene und lässt kurz ihren Werdegang Revue passieren. Außerdem ordnet Adden ihre eigene Kunst ein, kritisiert RapperInnen für fremdgeschriebene Texte und erklärt uns, warum sie in ihren Augen ein „Premium-Psychopath“ ist.

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