Keshavara im Interview: „Teilweise habe ich über’s Laptop-Mikrofon aufgenommen“
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Im Jahr 2012 standen die Zeichen für die Kölner Band Timid Tiger ganz auf Comeback: „The Streets Are Black“ hieß das neue Album, das nach Abkehr von der Major-Plattenfirma beim eigenes gegründeten Label Papercup Records veröffentlicht wurde. Man präsentierte einen reiferen Sound als noch bei den vorausgegangenen beiden Alben. Fluffige, eingängige Beats standen dem groovigen Gesang von Keshav Purushotham gegenüber und machten Songs wie „Miracle“ oder „Walking In The Sand“ zu kleinen Sommerhits. Seit dem Release des Albums wurde es aber stetig ruhiger um die Band und im Jahr 2014 wurde dann auch eine bis heute anhaltende Pause verkündet. Sänger Keshav Purushotham arbeitete in der Zwischenzeit jedoch an seinem Soloprojekt, das auf den Namen Keshavarahört und von einer Reise zu seinen indischen Wurzeln inspiriert ist. Im Entstehungsprozess des selbstbetitelten Debütalbums hat Keshavara dann auch wieder auf einige alte Bekannte zurückgegriffen: Steffen „Steddy“ Wilmking (u.a. Timid Tiger,H-Blockx, Produzent für Casper) und Phillip Janzen (Von Spar) haben die Platte gemischt, als Co-Produzent wurde Marvin Horsch dazugeholt. Bei einer musikalischen Spurensuche und als Sohn eines indischen Jazz- und World-Percussionisten ist es dabei fast selbstverständlich, dass auch Keshavs Vater Ramesh Shotham einige Drums zum Album beisteuerte. Unter all diesen Voraussetzungen ist ein sehr facettenreiches Album entstanden, das zwischen all seiner programmierten Elektronik, indischen Grooves und einer schwingenden Tanzbarkeit eine besondere Soundlandschaft bietet. Keshavaras Musik lebt von Anleihen aus Pop und HipHop, was in eindrucksvoller Weise auch die Singles „It’s Raw“, „The Man who tried to kill the Moon“ und „Creators Of Rain feat. Gío Sports“ bewiesen haben. Wir haben Keshav Purushotham in Berlin zum Videointerview getroffen. Dabei hat er erzählt, dass er schon zu Zeiten von Timid Tiger Songs für ein Soloprojekt geschrieben hat und sein Debütalbum unter anderem auf in Indien aufgenommenen Soundschnipseln basiert. Keshavara live: 11.12.16 – Berlin, Kantine am Berghain 12.12.16 – Hamburg, Astra Stube 13.12.16 – Essen, Hotel Shanghai 14.12.16 – München, Orange House 15.12.16 – Köln, King Georg
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