Maeckes im Videointerview: „Tendenziell werde ich ein Happy-Typ ohne Ängste sein“
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Im Jahr 2014 hat Maeckesmit „Zwei“ eine Albumreihe abgeschlossen, die im selben Jahr mit den Titeln „Null“ und „Eins“ begann. Songs wie „Graustufenregenbogen“ oder „Unperfekt“ machen jedoch schon länger deutlich, welche Qualität in den teils komplizierten, verschrobenen und ironischen Soloveröffentlichungen des Orsons-Mitgliedes steckt. Nach einem langwierigen Produktionsprozess entstand 2016 mit „Tilt“ ein musikalischer Befreiungsschlag, der von eingängigen Popsongs wie „Loser“, lässigen laid-back-Tracks wie „Gettin‘ jiggy with it“ oder imposanten Songs wie „Kino (feat. Josef Harder)“ oder „Atomkraftwerke am Strand“ getragen wird. Zusammen mit Tristan Brusch hat Maeckes an den Songs für sein neues Album gearbeitet, auch deshalb finden sich auf der Platte drei Features, Gitarrensounds und Melodien wieder, die man in ähnlicher Form schon auf Tristan Bruschs „Fisch“ EP entdecken konnte. Im Interview beim Kosmonaut Festival erzählt Maeckes: „Der größte Unterschied zwischen den Orsons und den Katastrophen, also Äh Dings und Tristan Brusch, ist, dass die Katastrophen und ich komplett auf einer Wellenlänge liegen was die Musik an geht. Wir haben dieselbe Vision und gehen in dieselbe Richtung. Cool! Mit den Orsons rennt man in alle Richtungen, reibt sich ganz viel und dann kommt etwas anderes dabei raus. Mit den Jungs habe ich viel gelernt und das möchte ich nicht missen, aber es war auch mal sehr angenehm, dasselbe Ziel zu haben.“ Obwohl es für ihn bei der Produktion des Albums eher um Ideen und eine Kunstfigur ging, habe er später gemerkt, dass „Tilt“ doch sehr viele persönliche Elemente enthalte. „An dem Tag als das Album rausgekommen ist, hat es sich dann auch sehr befreiend angefühlt. So wie ich es zuvor noch nie erfahren habe – und ich habe ja schon den ein oder anderen Tonträger gemacht. Es war so befreiend, dass ich sogar kurzzeitig überlegt habe, ob ich mit der Musik aufhöre.“ Mit Bezug auf die persönlichen Elemente erklärt er weiter: „Wenn einer sein Herz auf direktem Weg ausschüttet ist das ganz schnell Kitsch und etwas Schlimmes. Wenn aber gar nichts persönliches drin ist und alles so eine komische Kopfgeburt ist, dann fühle ich Musik auch nicht.“ Im Videointerview haben wir mit Maeckes außerdem über Versagensängste, seinen Schauspiel-Auftritt in Josef Haders Film „Wilde Maus“ und Zukunftspläne gesprochen. Seht außerdem unser „WHAT I LOVE“ mit Maeckes aus dem letzten Jahr:
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