Mishlawi im Portrait: „Ich will das grösste Potenzial aus mir und meiner Kunst ausschöpfen.“
Mit gerade mal 22 Jahren hat der Rapper Mishlawi schon eine sehenswerte Vita vorzuweisen: In New Jersey geboren, zieht es die Familie ein Jahr nach seiner Geburt nach Phoenix. Dort bleibt Mishlawi zehn Jahre. Mit elf Jahren folgt dann das entscheidende Erlebnis. Die Familie zieht nach Europa und dort nach einem kurzen Aufenthalt in Mailand nach Portugal. Genauer gesagt nach Cascais, einer Küstenstadt westlich von Lissabon mit knapp 200.000 Einwohnern. Dieser Ort sollte zur Geburtsstunde von Mishlawis musikalischer Karriere werden. Im Teenager-Alter beginnt er sich der Musik zu widmen und fängt erste eigene Songs aufzunehmen.
Mishlawi – Uber Driver
Nach einigen Veröffentlichungen 2016 bringt ihm zwei Jahre später „All Night“ den Durchbruch und wird bis heute fast zehn Millionen mal auf Spotify gestreamt. Der Track macht Mishlawi nicht nur bekannt, sondern manifestiert auch seinen Sound und Style: in seiner Musik kombiniert er Latin-Einflüsse mit Trap-Elementen und würzt diesen Mix mit wohligen RnB-Klängen. Lyrisch schafft Mishlawi einen gekonnten Spagat zwischen melancholischen Tönen und einem Optimismus, der uns wachrüttelt. Auf seiner selbstbetitelten EP und seinem Debütalbum „Solitaire“ trieb er seine Sound- und Text-Ästhehtik auf das nächste Level.
Mishlawi – All Night
Wir haben den jungen Künstler in Berlin getroffen, um mit ihm über seine Heimat, seine ersten musikalischen Schritte und die Entstehungsgeschichte von „All Night“ zu sprechen. Außerdem spricht Mishlawi über seinen eigenen Sound und Selbstperfektion.
Das neue DIFFUS Print-Magazin
Titelstory: Ikkimel
Auch im Heft: Noah Kahan, Baran Kok, Josi, Robyn, Philine Sonny und Apsilon.
Dazu große Reportagen über die Vaporwave-Szene in Deutschland, die extreme Metal-Szene in Subsahara-Afrika oder das Rap-Projekt „HaftBars“ in einer Berliner Jugendstrafanstalt.