Phoenix im Videointerview: „Wir lieben es, keine Kontrolle über die Dinge zu haben“
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Mit „Ti Amo“ präsentieren Phoenix den Nachfolger zu ihrem im Jahr 2013 erschienenen Album „Bankrupt!“ Bereits zu den im Vorfeld veröffentlichten Songs „J-Boy“ oder „Goodbye Soleil“ hörte man aus den Reihen der Band, dass man sich auf dem Album „simplen, puren Emotionen“widmen werde und „Liebe, Verlangen, Lust und Unschuld“ Einzug halten werden. Dies alles geschieht als Gegenentwurf zur dramatischen Lage unserer Welt: Terroranschläge oder die Wahl Trumps zum US-Präsidenten werden vergessen, stattdessen flüchten sich die Franzosen in einen schimmernden Traum, in dem Amore, La Dolce Vita und Gelato für eine romantisierte Vision Italiens stehen.

Wohin wir mit unserer Musik gehen, wird von etwas Überirdischem diktiert.„Auf unseren letzten Alben haben wir zum Beispiel über das Jahr 1901 in Paris gesprochen oder über Franz Liszt – alles Dinge, die wir niemals real erlebt haben. Auf diesem Album geht es nun um eine ausgedachte Version von Italien.“ Mit französischen, italienischen und englischen Texten gehen Phoenix dabei zu ihren europäischen Wurzeln zurück. Ob dabei die Terroranschläge von Paris einen Einfluss auf die Arbeit am Album genommen haben, weiß Deck nicht zu richtig einzuordnen: „Manche Dinge passieren und wirken sich auf die Musik aus, manche aber auch nicht. Man schreibt manchmal seine traurigsten Songs, wenn man glücklich ist. Anders herum kann das aber genau so funktionieren.“ Man wolle allerdings gar nicht so genau wissen, warum „Ti Amo“ so fröhlich klinge, erklärt Deck dazu. Manche Dinge würden einfach so geschehen. Christian ergänzt: „Wohin wir mit unserer Musik gehen, wird von etwas Überirdischem diktiert. Wenn wir keine Kontrolle über die Dinge haben wird unser Leben erst richtig interessant.“ Phoenix live: 16.07.2017 Gräfenhainichen, Melt Festival 24.09.2017 München, Tonhalle 25.09.2017 Köln, Palladium 26.09.2017 Hamburg, Große Freiheit 36

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