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Sea Girls im Videointerview: Die Londoner Indie-Band stellt sich und die neue EP „Under Exit Lights“ vor

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„Wir sind mit dem Gedanken aufgewachsen, dass Debüt-Alben eine großen Anteil an der eigenen Bandgeschichte haben“ fügt Frontmann Henry Camamile zur Album-Thematik hinzu. Ein bisschen fühle es sich an, als könnte man einen Künstler oder eine Künstlerin mehr an einer vollständigen Platte messen, entsprechend groß ist auch der Erwartungsdruck, genauso die eigenen Vorstellungen. Auch wenn es also persé einfacher geworden ist, Musik zu veröffentlichen und Aufmerksamkeit in der Musikszene zu generieren, der Anspruch an ein ganzheitliches Werk bleibt. Das Projekt Album wurde also aus Ehrfurcht bis dato nur mit Samthandschuhen angefasst, musikalische Richtungsweiser aber sind die bis heute erschienenen EPs allemal. „Nightlife is a massive thing“ sagt Camamile über das Motiv, das namensgebend für ihre aktuelle EP geworden ist. „Under Exit Lights“ soll ein Stück weit das Aufwachsen im Londoner Nachtleben ausstrahlen, „youthful, coming of age stories“, auch wenn die Mitglieder der Band selbst erst nach ihrem Studium in der Metropole vollständig zusammenfunden haben. Eigentlich nämlich, ist man in der ländlichen Umgebung Leicesters großgeworden, hat den ein oder anderen Bandkollegen schon in der Schule kennengelernt und sich die Langeweile mit Gitarrenmusik vertrieben. Richtig bühnentauglich wurden Sea Girls dann mit dem Ankommen in Großbritaniens Hauptstadt. Fast schon zu gut klingt die Tatsache, dass die Band mit ihren energiegeladenen Live-Auftritten vor allem das Entkommen ermöglichen möchte.

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