Trille im Interview: „Ich hab gecheckt, dass ,Pop‘ nicht unbedingt ein Schimpfwort ist“
Trille ist ein Musiker, der das Wort „Genregrenze“ nicht in seinem Wortschatz zu tragen scheint. Auf seinen Songs vereint er Trap, Pop, Punk und welche Richtung auch immer ihm gerade in den Sinn kommt. Dabei kommt der Musiker aus einer ganz anderen Richtung, wie er im Videointerview erzählt.
Als Kind begann er mit klassischen Instrumenten: Klavier, Geige und später kam da auch noch der Opernchor dazu. „Dann fing das an in der Pubertät mit Krach-machen, weil ich keinen Bock mehr hatte“, sagt Trille selbst zu seinem Werdegang. Anschließend wurde der full-on Rock zu Trilles Hauptfach. Zwischen AC/DC und Guns n’ Roses fand er mit seiner damaligen Band den Sound, der ihn mehrere Jahre begleitete. Bis durch einen Song von Post Malone eine weitere musikalische Erleuchtung kam und Mainstream-Musik plötzlich gar nicht mehr so schlecht klang. Von da an fing Trille an, Pop als gleichgestelltes Genre zu sehen und es in seine Musik einzubauen.
Kapuze auf, Nostalgie an
Mit seinem Debütalbum „Kapuze“, das im Juni diesen Jahres erschien, unterstreicht der Künstler noch einmal seine Vielfältigkeit. Von großen Pop-Songs über ironisch angehauchte Punk-Lieder bis hin zu Klavierballaden findet man auf dem Projekt so ziemlich alles. Ein tragendes Thema ist hierbei die Nostalgie, die Trille alles andere als mit romantischer Wehmut betrachtet: Früher war nämlich gar nicht alles besser und da bringt es auch nichts die titelgebende „Kapuze“ aufzusetzen, um die Gegenwart auszublenden.
Nicht in Nostalgie fallen, sondern komplett in der Gegenwart bleiben kann man mit Trille gemeinsam übrigens auch auf seiner kommenden Tour, die Ende November startet.
Trille Live 2022 – präsentiert von DIFFUS:
23.11.22 AT-Wien, Das Werk
24.11.22 München, Milla
25.11.22 Kassel, Franz Ulrich
26.11.22 Hamburg, Häkken
27.11.22 Berlin, Monarch,
29.11.22 Hannover, Lux
30.11.22 Köln, Tsunami Club
01.12.22 Mannheim, Forum
02.12.22 Dresden, Groove Station
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