Vizekanzler Lars Klingbeil reagiert im Podcast „Zum Dorfkrug“ auf den Apsilon-Diss
Mit seinem Song „Keiner von euch“ hat Apsilon zuletzt für eine der ungewöhnlichsten Rap-Politik-Debatten des Jahres gesorgt. Der Berliner Rapper schoss darin direkt gegen Vizekanzler Lars Klingbeil – wenig später landete die Diskussion sogar im Bundestag.
Jetzt hat Klingbeil erstmals ausführlich auf die Zeilen reagiert. In unserem Podcast „Zum Dorfkrug“ spricht der SPD-Politiker mit grim104 und Alex Barbian darüber, wie er den Diss wahrgenommen hat: „Es hat mich ein bisschen getroffen, weil ich Apsilon wirklich für einen großartigen Künstler halte.“
Trotzdem stellt Klingbeil klar, dass er die Kritik akzeptiert. „Es ist das totale Recht von einem Künstler, sich von einem Vizekanzler zu distanzieren“, sagt er. Gleichzeitig betont er, dass er Apsilon weiterhin feiert: Er folge ihm nicht als Politiker, sondern weil er dessen Musik und Perspektiven schätze. Songs wie „Baba“ oder „Sommermärchen“ hätten deutsche Debatten bereichert. Besonders überraschend: Auch den Diss-Track selbst will Klingbeil hören. „Ich werde mir den Song anhören und ich werde ihn wahrscheinlich sogar sehr gut finden.“ Das Interview mit Klingbeil hatten wir kurz vor Release des Apsilon-Songs aufgezeichnet.
Die komplette Folge „Zum Dorfkrug“ mit Lars Klingbeil erscheint am Sonntag um 12 Uhr als Videopodcast auf unserem YouTube-Channel und Spotify und als Podcast, überall da, wo ihr sie streamen könnt.
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