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Was wir bisher über „The Tortured Poets Department“ von Taylor Swift wissen

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Wir befinden uns mitten in der Releasewoche des elften Albums von Weltstar Taylor Swift – am Freitag ist es so weit und „The Tortured Poets Department“ wird das Licht der Welt erblicken. Und Taylor wäre nicht Taylor, wenn sie in den Wochen vor Veröffentlichung nicht raffiniert einige Easter Eggs und Hinweise platziert hätte, um für die Sherlock-Swifties unter uns einige Details über das Album bereits vorab preiszugeben. Vorab-Singles gibt es keine, dafür aber einige Hinweise über Songinhalte und Motive von „TTPD“ – wir haben tief gegraben und alles für euch zusammengetragen: 

Versteckter Insta-Countdown

Vielleicht nicht wirklich ein Hinweis zum Album, aber wichtig, um sich die Dimension vor Augen zu führen, in der Taylor Swift agiert: Taylor hat ihren ganz persönlichen Album-Countdown auf Instagram bekommen. Wer in den vergangenen Tagen das Instagram-Profil der Sängerin aktualisieren wollte, dürfte sich gewundert haben, plötzlich auf einer „TTPD“-Countdown-Seite gelandet zu sein. Die hat Taylor nämlich installieren lassen, um ihre Fans genau daran zu erinnern, wie weit ihr Release noch entfernt ist. Im Technik-Team bei Meta scheinen also auch einige Swifties zu sitzen.

Alle Zeichen deuten auf Joe

Kommen wir zum Album an sich und viel wichtiger seinem Inhalt, denn da sind sich sämtliche Fans, Foren und Analysen einig: „The Tortured Poets Department“ behandelt die Trennung zwischen Taylor und ihrem langjährigen Freund Joe Alwyn. Hier gibt’s einige Hinweise:

  • Das Datum: Der 19. April – das Veröffentlichungsdatum von „TTPD“ – ist genau der Tag, an dem im vergangenen Jahr die Trennung zwischen Taylor und Joe in den Medien publik wurde. An diesem Tag war Taylor mit ihren Freund:innen Blake Lively und Ryan Reynolds essen. Den Swifties ist nicht entgangen, dass sowohl Blake als auch Ryan nach dem Treffen Joe entfolgt sind. So wurde die Vermutung der Trennung öffentlich, die wenig später bestätigt war.
  • Der Titel: Bei Bekanntgabe des Titels „The Tortured Poets Department“ dauerte es nur wenige Sekunden, bis eine Verbindung zu Joe Alwyn vermutet wurde. Der Grund: Der „Conversations with Friends“-Schauspieler hatte in einem Interview mal verraten, dass die Whatsapp-Gruppe mit ihm und seinen männlichen Freunden „The Tortured Man Club“ heißt – die Swifties vermuten eine direkte Verbindung zum Albumtitel.
  • Die Cover der Special-Varianten: Jetzt wird’s schon etwas fortgeschrittener: „TTPD“ kommt in fünf verschiedenen Ausführungen, mit fünf verschiedenen Albumcovern. Pro Cover gibt es ein anderes Artwork, einen anderen Bonustrack und (!) – einen anderen Begleitspruch auf dem Rücken des Artworks. Diese besagten Sprüche sind kurios gelayoutet – aber nur bis man die einzelnen Worte im Malen-nach-Zahlen-Stil miteinander verbindet. Dann ergeben sich aus den ersten drei Covern nämlich die Buchstaben J, O und E – und somit ein weiterer Hinweis, dass sich das Album um die Trennung von Taylors Ex-Freund Joe handelt.
  • Die Bonus-Tracks: Selbst die Bonus-Tracks – pro Special-Vinyl ein anderer – stützen diese Theorie. Alle dieser zusätzlichen Songs haben auf ihre Art eine Verbindung zu Joe, doch besonders „The Albatross“ ist symbolträchtig und bezeichnend für „TTPD“. Googelt man die Bedeutung hinter dem Wort und Vogel Albatross, spuckt die Suchmaschine folgendes aus: „ein anhaltendes Problem, das es schwierig oder unmöglich macht, etwas zu erreichen“. Ein Hinweis auf die langjährige Beziehung zwischen den beiden, die nie zu einer Ehe führte, obwohl Taylor sich das sehr gewünscht hätte, wie man vermutet. Wer diese Bedeutung als Zufall abtut, sollte sich weiter mit den Tieren beschäftigen, die ganze sechs Jahre durch die Luft fliegen können, bevor ihr Körper sie zwingt zu landen – genauso lange also, wie Taylor und Joe ein Paar waren.
  • „So Long, London“: Der fünfte Track des Albums – der traditionell immer der verletzlichste und emotionalste auf Taylors Alben ist – heißt „So Long, London“. Joe ist Brite und gemeinsam haben die beiden viel Zeit in der Hauptstadt London verbracht. Bereits in der Vergangenheit hatte Taylor 2019 in dem Track „London Boy“ die Stadt thematisiert – und in besagtem Song ging es auch um Joe, mit dem sie damals noch zusammen war.

„TTPD“ enthält die fünf Phasen der Trauer

Die bereits vorab erschienenen Cover und verschiedenen Ausführungen in denen „The Tortured Poets Department“ erscheint, fallen vor allem durch ihre kontinuierliche Farbgebung auf. Braune und graue Töne ziehen sich durch die Bilder von Taylor, in denen die Sängerin nachdenklich und lethargisch erscheint. Die Swifties sehen in diesen fünf verschiedenen, immer wieder auftauchenden Farben die Repräsentation der fünf Phasen der Trauer.

Ein weiteres Indiz für diese Symbolik besteht in den fünf Playlists, die Taylor gemeinsam mit Apple Music veröffentlicht hat. In den Playlists sind verschiedene Songs von Taylor, die wenn man sie genauer untersucht, pro Playlist einer dieser Phasen zugeteilt sind: also Nicht-Wahrhaben-Wollen, Zorn, Verhandeln, Depression und Akzeptanz. Gemeinsam mit den Playlists veröffentlichte die Sängerin eine Sprachnachricht in der sie sagt: „Diese Songs machen Raum für mehr Gutes im Leben. Mach genau diese Entscheidung. Weil meistens gewinnen wir viel, wenn wir etwas loslassen.“

Pop-Up Installation in LA

All diese Vermutungen werden von einer „TTPD“-Installation, die vor wenigen Tagen in LA aufgetaucht ist, nur noch mehr gestützt. Die Installation ähnelt einer Bibliothek, in der viele Bücher mit den Songtiteln des Albums stehen und ein großer Schrank mit 72 Fächern. Da Taylor nichts dem Zufall überlässt, ist klar, dass die Zahl 72 hier nicht von ungefähr kommt und siehe da – zählt man die Monate nach, die Taylor und Joe ein Paar waren, kommt man genau auf 72. In der Mitte der Installation thront ein aufgeschlagenes Buch, in dem die Songzeile „Even statues crumble / if they’re made to wait“ steht.

Wieder einmal ein Kommentar zu einer Beziehung, die sich zu lange im Stillstand befand und wieder einmal nicht das einzige Indiz für diese Theorie. Denn mit dem Buch taucht auch besagte Statue auf, bei der es sich um die der Diana von Ephesus handelt. Deren echte Statue ist bei ihrer Überfahrt nach London vor vielen Jahren zerbrochen, nachdem sie jahrelang vernachlässigt wurde und dem Lauf der Zeit und den Elementen zum Opfer fiel – no comment needed. Weiterhin könnte man auch auf den leeren Vogelkäfig eingehen, der im Regal der Installation steht und Taylors Freiheit symbolieren soll, aber alle Easter Eggs aufzuzählen würde an dieser Stelle den Rahmen sprengen.

@todayshow

Here’s a first look at @Spotify’s #TaylorSwift pop-up for her new album, thetorturedpoetsdepartment. Watch until the end to see the first lyrics from her album revealed!! TSTPD@Taylor Swift

♬ original sound – TODAY Show

Noch ein Tag bis „The Tortured Poets Department“

Was genau „TTPD“ für uns bereit hält, welche Easter Eggs solche waren und wo man sich zu Hirngespinsten hat verleiten lassen, wird sich am Freitag zeigen. Oder vielleicht sind einige Swifties auch schlauer als wir und haben das Ratespiel mit dem Taylor auf Apple Music täglich ein Wort offenbart schon vorab gelöst. Denn pünktlich zum Release sollen die Worte, von denen aufmerksame Hörer:innen täglich eines anhand seiner Hervorhebung in den Apple-Music-Lyrics eines beliebigen Taylor Songs heraushören können, einen signifikanten Satz ergeben. Uns führen die Worte „Hereby“, „Conduct“, „This“ und „Post“ momentan in ihrer deutschen Übersetzung nur zu dem wenig preisgebenden Teilsatz: „Hiermit führe ich dieses Amt aus…“.

Vorallem soundtechnisch bleibt das elfte Release von Taylor Swift eine Überraschung. Einzig die Features mit Post Malone und Florence And The Machine sind bisher bekannt. Und in Anbetracht aller Easter Eggs lässt sich wohl mit ziemlicher Sicherheit sagen: „The Tortured Poets Department“ scheint ein Break-Up-Album zu werden – und so oder so freuen wir uns darauf.

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