Zouj im Interview: „When I listen to a song, I wanna hear everything“
Mit Zouj hat Produzent Adam Abdelkader Lenox nach der Auflösung seiner Post-Hardcore Band Lingua Nada sein eigenes multi-instrumentales Projekt geschaffen. Der Musiker hat letztes Jahr bereits sein Mixtape “Tagat” veröffentlicht, das auf viel lobende Kritik stieß. Nun lieferte er am 23. September mit „Metal“ dessen Nachfolger, in dem er sich zwischen Elektro-Beats und Hyperpop wiederfindet. Über das Projekt hat der französische Musiker mit uns im Video Interview gesprochen.
Zouj versteht sich als menschgewordener Maschienensound. Diese Mischung von Humanem und Technischem könnte auch mit seinem Künstlernamen in Verbindung stehen, denn „Zouj“ ist in einem marokkanischen Dialekt das Wort für die Zahl Zwei. Auch in seinem Sound geben zwei Genrewelten einander die Hand: Glitch und Pop führen zu Zoujs einzigartigem Sound. Digitale oder analoge Soundfehler (Glitchs) im Synth Sound und verzerrte Gesangstimmen sind dabei charakteristisch für seine Musik. Auch seine Clips verkörpern immer wieder das, worum es in seinen Songs geht: In einer oft animierten Welt geht es um ganz menschliche Probleme.
Zouj spricht neben seinen musikalischen Einflüssen und aktuelle Projekten bei uns im Interview auch über seinen Song “Delete After Death” und verrät, wieso man jeden Tag frische Unterwäsche anziehen sollte.
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