10 Outfits zu Zara Larssons „Midnight Sun: Girls Trip“ Album
Billboard-Dreamteam: PinkPantheress und Zara Larsson
Dass PinkPantheress und Zara Larsson sowohl in Fashion als auch Sound ein Match sind, hat schon die erfolgreiche Feature-Single „Stateside“ gezeigt, die mit Leichtigkeit auf die 1 der Billboard-Charts geklettert ist. Auch in dem Musikvideo tauchten die beiden in komplementären Y2K Outfits auf. Es ist also fast selbstverständlich, dass die britische Produzentin ebenfalls auf der Girls-Trip-Version von Zara Larssons „Midnight Sun“-Album zu hören ist, und zwar auf dem namensgebenden Hit selbst und somit gleichzeitig dem ersten Track der Platte. Anstatt in der Originalversion klingen die Synths hier deutlich mehr nach 2010er-Lo-Fi und der Drop nach UK-Garage – ganz klar PinkPantheress-coded also. Für das passende Sommer-Outfit darf ihr Signature, ein Brit-Chic-Plaid-Muster, dann natürlich auch nicht fehlen.

Kehlani zwischen tomboy-chic und elegant
Mit Kehlani wird es irgendwo zwischen Hip-Hop und Neo-Soul deutlich ruhiger und R&B-lastiger. Sie ist auf der verträumten Single „Blue Moon“ als Feature-Gast zu hören und mit ihr ein verzerrter Bass, schleichende Drums und sanfte Gitarrenmelodien. Romantisch, Gefühlvoll, Hot und trotzdem 90er-Jahre-lässig, ein Vibe, der sich auch visuell durch Kehlanis Style zieht.

JT und Margo XS: Eine kompromisslose Partyhymne
„Have You ever seen a pretty girl ugly like this, losing her shit“? Auf der Girls-Trip-Version von „Pretty Ugly“, Track Nummer 3 sind US-Rapperin JT und DJane und Musikproduzentin Margo XS zu hören und es wird chaotisch, wütend und trotzdem irgendwie Party. Sowohl Lyrics als auch Sound schreien nach einem selbstbewussten und kompromisslosen Outfit. Zum Beispiel mit eisblauen Elementen und Leo-Mustern, wie man es aktuell häufig an JT sieht.

Emilia ist ein „Girl’s Girl“
Mit „Girl’s Girl“ rückt Zara Larsson den argentinischen Reggaeton- und Popstar Emilia ins Rampenlicht mit einem Sound, der auch ein 2010er-Party-Hit von Rihanna sein könnte. Die ehemalige Leadsängerin der Band Rombai ist mittlerweile schon lange Solo unterwegs und füllt mit ihren Konzerten regelmäßig Stadien. Ihr Style ist oft von Stilbrüchen durchzogen, blumig und mädchenhaft aber trotzdem cool, elegant und durchsetzt von Street-Style-Elementen.

Eli auf „Crush“: Disney Channel is calling
Dreamy und nostalgisch wird es mit einem Feature der in Norfolk, Massachusetts geborenen Singer-Songwriterin Eli auf „Crush“. Auch abseits des Sounds erinnert Elis Ästhetik immer wieder an einen bunten Disney-Channel-Popstar aus den 10er Jahren. Oft sieht man sie mit paillettenbesetzten Hüten, pinken Clip-in-Strähnen, sternförmigen Haarklammern und farbenfrohen Fits. Passend zu Zara Larssons Midnight-Summer ist dann entweder Neon oder verträumtes Pastell angesagt.

Shakira: Boho-Style und Eurosummer
Ein warmes, glamouröses Gefühl irgendwo zwischen Beachclub und Stadtkulisse fängt wohl kaum jemand besser ein als Popstar Shakira. Zaras ohnehin schon universeller Party-Hit „Eurosummer“ bekommt durch den Weltstar noch einmal etwas mehr Sonne. Shakiras Style bewegt sich schon seit Jahren zwischen Latin-Pop-Glamour, Boho-Elementen und Performance-Looks. Für das passende Outfit heißt das: fließende Stoffe, warme Gold- und Sandtöne, vielleicht ein paar Pailletten für den Party-Vibe. Und am besten noch diese gelöste Stimmung, die man nach ein paar Tagen Cocktails und Strandurlaub ausstrahlt.

2000er Afterparty und Amapiano mit Tyla
Dank Tyla bleibt es dann weiterhin „Hot & Sexy“. Die südafrikanische Sängerin hat mit ihrem Mix aus Pop, R&B und Amapiano längst ihren eigenen Sound gefunden. Genau diese schwerelose, aber sehr selbstbewusste Energie bringt sie auch in Zaras Girls-Trip-Kosmos. Fashion-technisch passt dazu Tylas Signature zwischen Y2K-Silhouette, Low-Waist-Jeans, Wasserfall-Looks und sehr viel Body-Awareness. Das Outfit darf also ruhig nach einer 2000er-Jahre Afterparty aussehen. Zum Beispiel ein blumiger Bra, Strickoptik, goldene Details, Low-Rise-Jeans, dazu ausgefallene Scholls mit Tiermuster und ein Beauty-Look, der „glowy“ aussieht.

Madison Beer, BAMBII und Zara Larsson sind ambitioniert
Auf „The Ambition“ treffen mit Madison Beer und BAMBII zwei sehr unterschiedliche Ästhetiken aufeinander. Madison Beer bringt diesen düsteren Popstar-Glam mit, der irgendwo zwischen High-Fashion, 2000er-Diva und Instagram-Noir liegt und BAMBII als DJ und Produzentin eher Club, Bass und globale Dancefloor-Energie. Glänzende Materialien und Silber-Details dürfen dafür genauso wenig fehlen wie Boots und eine sportliche sowie Club-taugliche Sonnenbrille als Statement-Piece.

Malibu und Helena Gao: Ambient Sound und ruhige Melancholie
Malibu und Helena Gao bringen auf „Saturn’s Return“ eine cineastische Energie in den Song, die schon im Titel nach astrologischer Selbstfindung und Umbruch klingt. Statt klassischem Pop-Glamour fühlt sich der Sound hier eher nach emotionalem Schwebezustand an. Das passende Outfit darf deshalb dreamy und fließend sein.

Robyn: Eine schwedische Pop-Ikone trifft die Andere
Das Robyn als Feature auf „Puss Puss“ auftaucht, wirkt wie ein Full-Circle-Moment zum Abschluss. Die Sängerin steht seit Jahrzehnten für Pop, der gleichzeitig kühl, emotional, clubbig und komplett eigen ist. In ihrem eigenen neuen Album „Sexistential“ geht außerdem viel um Freiheit, Selbstfindung und Sex-Positivity. Modisch ist Robyn meistens selbstbewusst und futuristisch gestylt, lässt sich von vermeintlichen Fashion-Regeln nicht einschränken und hat einfach Spaß. Zu Robyn findet ihr übrigens auch ein Porträt in unserer neuen Print-Ausgabe.

Am Ende fühlt sich „Midnight Sun: Girls Trip“ genau so an, wie der Titel verspricht: Zara Larsson packt ihre Pop-Friends ein, jede bringt ihren ganz eigenen Sound und Style mit und zusammen entsteht daraus eine bunte Experience, von der man sich für den Sommer ruhig ein bisschen inspirieren lassen kann.
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