DIFFUS

Album der Woche: Charlotte Cardin – 99 Nights

Vergangenen Freitag erschien mit „99 Nights“ die zweite Platte der kanadischen Sängerin Charlotte Cardin. Nachdem sie sich auf ihrem Debüt „Phoenix“ textlich eher stark zeigt, ihrem Ex-Partner nicht länger als zwei Wochen nachweint und happy über ihre Freiheit ist, zeigt sie sich in „99 Nights“ viel verletzlicher. So singt sie in „Confetti“ beispielsweise vom Gefühl sich auf einer Party wie ein Zombie zu fühlen, Menschen zu kennen, aber keine Freunde zu haben. Musikalisch klingt aber sowohl dieser als auch viele andere Songs auf der Platte gar nicht so introspektiv.

Hier wäre eigentlich etwas eingebettet. Du hast aber Embed und Tracking deaktiviert.

Zur Optimierung unseres Angebots nutzen wir Cookies, Google Analytics und Embeds von Seiten wie YouTube, Instagram, Facebook, Spotify, Apple Music und weiteren. Mit dem Klick auf "Jetzt aktivieren" stimmst du dem zu. Mehr Informationen findest du in unserer Datenschutzerklärung.


Neben dem, für Charlotte Cardin typischen, R’n’B-Pop-Sound, finden sich auch immer häufiger elektronische Momente. Der Titelsong „99 Nights“ erinnert mit seiner dominanten Bass-Line und den Synths sogar ein bisschen an die 80er. Die Ballade „Next To You“ schließt das Album. Mit ihrer Stimme, die sie hier ganz fragil zeigt, löst sie eine Gänsehaut aus. „Wanna be better, I wanna be new / But I can’t be those things next to you“, ein Befreiungsschlag und eine schöne Aussicht, mit der uns Charlotte Cardin zurücklässt.

Hier wäre eigentlich etwas eingebettet. Du hast aber Embed und Tracking deaktiviert.

Zur Optimierung unseres Angebots nutzen wir Cookies, Google Analytics und Embeds von Seiten wie YouTube, Instagram, Facebook, Spotify, Apple Music und weiteren. Mit dem Klick auf "Jetzt aktivieren" stimmst du dem zu. Mehr Informationen findest du in unserer Datenschutzerklärung.


Cover neues DIFFUS Magazin

Das neue DIFFUS Print-Magazin

Titelstory: Ikkimel

Auch im Heft: Noah Kahan, Baran Kok, Josi, Robyn, Philine Sonny und Apsilon.
Dazu große Reportagen über die Vaporwave-Szene in Deutschland, die extreme Metal-Szene in Subsahara-Afrika oder das Rap-Projekt „HaftBars“ in einer Berliner Jugendstrafanstalt.