Album der Woche: Erregung Öffentlicher Erregung – Speisekammer des Weltendes
Erregung Öffentlicher Erregung leben und arbeiten zum Teil in Berlin und zum Teil in Hamburg. In beiden Städten entsteht seit 2012 die eigenwillige Musik, die sie nun mit „Speisekammer des Weltendes“ zum zweiten Mal in LP-Format gebracht haben. Das neue Album bewegt sich wie schon der selbstbetitelte Vorgänger irgendwo zwischen hypnotisierenden Krautrock-Grooves, Punk-Attitüde und der neuesten deutschen Welle. Mindestens genauso sehr wie sie singt, performt Anja Kasten, die Vokalistin der Band, in jedem Stück ein kleines expressives Theaterstück: Von Jenga-Türmen, allen Fischen und Pommes dieser Welt, den Haaren, die ausfallen und den Würmern, die uns zersetzen. Nie ohne doppelten Boden, aber auch nie prätentiös, immer erregend und unmöglich zu ignorieren.
Das neue DIFFUS Print-Magazin
Titelstory: Ikkimel
Auch im Heft: Noah Kahan, Baran Kok, Josi, Robyn, Philine Sonny und Apsilon.
Dazu große Reportagen über die Vaporwave-Szene in Deutschland, die extreme Metal-Szene in Subsahara-Afrika oder das Rap-Projekt „HaftBars“ in einer Berliner Jugendstrafanstalt.