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Album der Woche: Fiio – Wir Werden Nur Was Wir Schon Sind

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Das Cool Britannia aus den 90ern findet sich dieser Tage in Wien, genau genommen auf dem neuen Debütalbum von Fiio. „Wir werden nur was wir schon sind“ ist das erste längere Projekt von dem Indie-Newcomer, der uns schon 2020 mit seinen ersten Releases schwer beeindruckt hat. Nun ist sein erster Langspieler da, der nicht nur mit seiner optischen Aufmachung an Britpop-Größen wie Oasis und Blur erinnert. Seine besungene „Sofia“ hat allem Anschein nach gerade „Song 2“ auf den Kopfhörern, zumindest lassen das die knirschenden Gitarren-Riffs vermuten.

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Der satte Shoegaze-Sound von „Ich riech gern an Büchern“ gleicht inmitten der eisigen NNDW-Kälte einer warmen Umarmung und die „Großstadt Cowboys“ auf Paul McCartney-Gezupfe hätten auch eine Idee von Maurice Ernst sein können. Mit dem Titeltrack gibt es auch einen fast schon hyperpoppigen Ausflug ins Internet, dessen digitales Flimmern auch auf den Spoken Word-Closer „Irgendwas mit einem Buch“ abstrahlt. Aber abseits davon ist „Wir werden nur was wir schon sind“ zum Großteil ein schön gitarriges Album für den Herbst. Seine 90er Referenzen versteckt Fiio nicht, aber er verrennt sich auch nicht in ihnen. Mit viel Charme, Witz, aber auch Zerbrechlichkeit erinnert uns Fiio sanft daran, dass Wien gerade einer der spannendsten Standorte für deutschsprachige Musik ist, mit einer Newcomer-Szene, die sich gewaschen hat.

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