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Album der Woche: Royel Otis – Pratts & Pain

Tagged: Royel Otis

Das lang erwartete Debütalbum der Indie-Senkrechtstarter Royel Otis kommt genau zur richtigen Zeit. Nachdem das Duo, bestehend aus Gitarrist Royel Madell und Sänger Otis Pavlovic, schon 2022 mit „Oysters in my pocket“ einen echten Hit verbuchen konnte, knüpften sie daran mit zwei EPs sowie zuletzt einer gefeierten Neuinterpretation von Sophie-Ellis Bextors „Murder On The Dancefloor“ an. Auf diesem High surfen die beiden Australier jetzt in Form ihres ersten Langspielers „Pratts & Pains“ weiter.

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Dabei führt die Platte den bereits charakteristischen Royel Otis-Sound zwar weiter, verschiebt die Palette aber durchaus in eine experimentelle und teilweise schroffe Richtung. Während Songs wie „IHYSM“ und „Glory To Glory“ die zufrieden klimpernde Feel-Good-Stimmung nach 2010er Indie-Blaupause aufrecht erhalten, klingt „Sonic Blue“ eher nach einem psychedelischen Trip à la MGMT. Die morbiden schleppenden Gitarren von „Molly“ klingen wie ein alternativer Anfang zu „The End“ von The Doors und der Closer „Big Ciggie“ beschwört die knirschenden Getriebe eines The Velvet Underground-Songs herauf. Auf einer Spielzeit von 40 Minuten gelingt es Royel Otis ihre Range spürbar auszuweiten – das resultiert zwar in einer geringeren Hit-Dichte als zuvor, aber sorgt auch für einige angenehme Überraschungen.

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