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Album der Woche: Souly – Moth Music

Posted in: Album der Woche
Tagged: Souly

Mit „traence“ hat Souly 2025 eine echte Verwandlung hingelegt – doch die gefiel zumindest zu Beginn der Albumkampagne nicht unbedingt jedem. Durch Singleveröffentlichungen wie „Dondé“ oder „Maske weg“ schien die neuen Platte zu artsy und unzugänglich im Gegensatz zu ihrem Vorgänger, dem „Bossbaby Tape“. Doch Gut Ding will Weile haben – und so mauserte sich Soulys musikalisches Statement bereits eine Woche nach Release zum Nummer-1-Album.

Mit 16 Songs, die zwischen Hyperpop, Neo-Trap, melancholischem Cloud-Rap und experimentellen Soundausflügen wechseln, versetzte „traence“ uns in – wie der Namen bereits vermuten lässt – tranceartigen Zustand. Und der ist vielleicht nicht immer Mainstream-Kompatibel, aber dafür zu 100 Prozent Souly!

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Was ist traence? Musik für Motten.

Wie Souly vor wenigen Tagen in seiner Instagram-Story verriet, sollte dieses Kapitel allerdings noch nicht abgeschlossen sein. „Moth Music“ war ursprünglich bereits eine Woche nach „traence“ geplant – als direkte Antwort auf die Frage: „Was ist traence?“ – „Musik für Motten.“ Um zu vermeiden, dass das Projekt lediglich als Deluxe-Version wahrgenommen wird, entschied sich Souly jedoch für eine Verschiebung.

Knapp sieben Monate später erscheint „Moth Music“ nun nicht nur als sein offizielles drittes Studioalbum, sondern auch als Schwesterplatte zu „traence“. Ein Sammelbecken für Songs und Kollaborationen, die während derselben kreativen Phase entstanden sind – verbunden durch ein gemeinsames Gefühl: Musik für Nachtaktive. Musik für Motten.

Und wie klingt Musik für Motten?

Die klangliche Verwandtschaft zu „traence“ ist unüberhörbar. Souly bleibt bei flirrenden, hypnotischen Rap- und Trap-Sounds und erweitert die musikalische Welt seines Vorgängers konsequent. Aber nicht nur, weil immer wieder das Flattern von Motten das Soundbild durchbricht, ist der Titel Programm: „Moth Music“ fühlt sich wie ein düsteres Tape für schlaflose Nächte an.

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Spannend wird es vor allem durch die Featuregäste. Mit Lucio101 entsteht auf „Regentage“ ein emotionaler, nachdenklicher Lovesong. Auf einem taumelnden Bazzazian-Beat rappt Souly über ein Doppelleben à la „Hannah Montana“, während der britische Rapper Fimiguerrero auf „Lonely“ für internationalen Flair sorgt. Für „Igotthisfeeling“ holt sich Souly außerdem Boondawg dazu, der über ein Sample von „I Love It“ (Icona Pop und Charli xcx) sein herausragendes Talent unter Beweis stellt.

„Moth Music“ ist damit kein bloßer Nachtrag, sondern ein bewusst gesetzter Schlusspunkt für die „Trance“-Ära. Und auch, wenn wir sie noch nicht ganz loslassen wollen, sind wir jetzt schon mehr als gespannt, was danach kommt!

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