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Alt-Rock-Band Kill Strings veröffentlicht Debütalbum „Limbo“

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Kill Strings klingen nach unverfälschten Grunge-Sounds, denen ein ordentlicher Alternative-Anstrich verpasst wurde. Aus dem Herzen Hamburgs heraus liefern Lee und David schon seit 2018 eine breite Wand aus Sounds, die nicht unbedingt auf ein Duo schließen lassen würde. Mit “Limbo” erscheint nun das Debütalbum von Kill Strings, das auf eine Reise von Berg- und Talfahrt zwischen Rock- und Pop-Sounds mitnimmt. 

Produziert wurde „Limbo“ von Frieder Does, der unter anderem schon für Blackout Problems produzierte, und das Album somit zu einem runden Gesamtprojekt schliff. Die Single-Veröffentlichungen „Let Me Dream“, „Navigation“ und „Black Gold“ boten bereits einen Vorgeschmack auf den Longplayer, der sich einer großen Genre-Bandbreite nicht scheut.

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Dabei erfährt man zum Beispiel mit „Orange Lillies“ eine aufbauende Hynme, die von einer sanften Ruhe eingeleitet wird. Die Vorabsingle „Shining Star“ spannt sich über ganze fünf Minuten und wartet mit einer fesselnden Dramaturgie auf, bevor sie dann im leeren Raum verklingt. Stücke wie „Black Gold“, „Let Me Dream“ oder „Defiance“ sind dagegen kleine Energie-Bündle, die von treibenden Drums und verzerrten E-Gitarren voran getrieben werden. Kill Stings zeigen sich so nicht nur abwechslungsreich und voller Farbe, sondern definieren damit auch ihre breite Soundpalette, von der sie gerne Gebrauch machen. Das Album färben sie so mit kühlen, dunklen, aber auch hellen Momenten, die sie quer über die Platte streichen. Wer also ein Album hören möchte, das unvorhersehbar und vollgepackt mit experimentellen Momenten ist, ist bei „Limbo“ und Kill Strings absolut richtig.

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