DIFFUS

Alternativer Pop und Electronica: Kev Koko veröffentlicht seine Debüt-EP

Posted in: News
Tagged: Kev Koko

Schon im vergangenen Dezember haben wir euch Kev Koko als einen der vielversprechendsten Newcomer für 2022 vorgestellt. Diesen Vorschuss-Lorbeeren wird der Produzent und Sänger aus Berlin nun mit seiner Debüt-EP „Delusions Of Grandeur“ gerecht. Auf vier Songs mischt Kev Koko Electronica, UK Garage und Synthesizer-Sound mit alternativem Pop – mit einem hörenswerten Ergebnis.

Hier wäre eigentlich etwas eingebettet. Du hast aber Embed und Tracking deaktiviert.

Zur Optimierung unseres Angebots nutzen wir Cookies, Google Analytics und Embeds von Seiten wie YouTube, Instagram, Facebook, Spotify, Apple Music und weiteren. Mit dem Klick auf "Jetzt aktivieren" stimmst du dem zu. Mehr Informationen findest du in unserer Datenschutzerklärung.


Die Musik von Kev Koko hat eine Metamorphose hinter sich. Gestartet hat der Produzent als Teil des Berliner Trios FJAAK, das für kompromisslosen, stampfenden Techno bekannt geworden ist. Nach seinem Austritt aus der Gruppe arbeitet Kev Koko dann mit dem Live From Earth-Kollektiv zusammen. Sein Sound löst sich immer mehr vom rohen Club-Gehämmer und wandert leichtfüßig über Genre-Grenzen. So versorgt der Musiker inzwischen auch den Berliner Hip-Hop-Untergrund mit seinen Produktionen und hat bereits an Songs von makko, Symba und Pashanim mitgewirkt. Mit letzterem ist der Song „Pushe Packs“ entstanden, eine futuristische Fusion aus Hauptstadt-Trap und technoiden Trance-Klängen. 

Hier wäre eigentlich etwas eingebettet. Du hast aber Embed und Tracking deaktiviert.

Zur Optimierung unseres Angebots nutzen wir Cookies, Google Analytics und Embeds von Seiten wie YouTube, Instagram, Facebook, Spotify, Apple Music und weiteren. Mit dem Klick auf "Jetzt aktivieren" stimmst du dem zu. Mehr Informationen findest du in unserer Datenschutzerklärung.


Außerdem tritt Kev Koko zunehmend auch selbst als Protagonist auf seinen speziellen Instrumentals in Erscheinung. Bestes Beispiel dafür ist die Single „Roof“ aus dem vergangenen Jahr. Mit Rockstar-Attitüde besingt er hier ein regelrechtes Synth-Gewitter, lyrisch kurz vor dem Sprung von der Dachkante: „If I jumped off the roof right now, I could use some company“.

Hier wäre eigentlich etwas eingebettet. Du hast aber Embed und Tracking deaktiviert.

Zur Optimierung unseres Angebots nutzen wir Cookies, Google Analytics und Embeds von Seiten wie YouTube, Instagram, Facebook, Spotify, Apple Music und weiteren. Mit dem Klick auf "Jetzt aktivieren" stimmst du dem zu. Mehr Informationen findest du in unserer Datenschutzerklärung.


Vier Songs, Tausende Ideen

Anfang März folgte dann die Single „Coming For You“, die nun auch Kev’s Debüt-EP „Delusions Of Grandeur eröffnet. Wabernde Synthies und ein zurückhaltender Schlagzeug-Beat bestimmen hier das Instrumental, bevor die eingängige Hook einsetzt, Kev Koko in die Kopfstimme wechselt und zwischen einer Gefühlswelt aus Verlangen und Vermissen schwebt.

Als nächstes kommt der Titeltrack mit unterkühltem Garage-Sound à la Burial und Feature von Koogan, der wie Kev Koko im alternativen Elektro unterwegs ist. Er wirkt auch am nächsten Song „Too Far“ mit, der mit metallischem Wabern beginnt, um dann zu einem Trip-Hop-Beat zu finden. Im Zentrum steht dabei immer wieder die bedrohliche Zeile „Too far, my friend / Took it too far, again“. Nach diesem finsteren Mantra endet die EP erstaunlich optimistisch mit dem Song „I’m OK“, bei dem sich sogar eine Gitarre in das elektronische Gemisch verirrt.

Nächster Stop Debütalbum?

Mit nur vier Songs präsentiert uns Kev Koko auf „Delusions Of Grandeur“ einen elektronischen Genre-Mix, den wir vergleichbar nur von Moderat kennen – die sich ja schließlich erst kürzlich nach langer Pause wieder zusammengefunden haben. Dem üblichen, leicht verdaulichen Millenial-Songwriting entzieht sich der Musiker zugunsten großer Themen wie Liebe und Vergeltung, Leben und Tod. Fehlt also nur noch ein längeres Debüt-Album, auf dem wir endlich mal einen richtigen Einblick bekommen, in diesen ominösen Sound-Frickler, der aus Berlin heraus den Pop von morgen bastelt.

Cover neues DIFFUS Magazin

Das neue DIFFUS Print-Magazin

Titelstory: Ikkimel

Auch im Heft: Noah Kahan, Baran Kok, Josi, Robyn, Philine Sonny und Apsilon.
Dazu große Reportagen über die Vaporwave-Szene in Deutschland, die extreme Metal-Szene in Subsahara-Afrika oder das Rap-Projekt „HaftBars“ in einer Berliner Jugendstrafanstalt.