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Beatsteaks: Noch lange weitermachen, „PLEASE“!

Posted in: Features
Tagged: Beatsteaks

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Schon mit den ersten Vorab-Singles der Beatsteaks von ihrem neunten Album „PLEASE“ war uns klar: Die haben so richtig Bock! Man höre zum Belegen dieser Aussage einfach noch mal „Detractors“ in voller Lautstärke. Dieses wuchtige Schlagzeug von Thomas Götz, diese punkigen, hochmelodischen Gitarren von Peter Baumann und Bernd Kurtzke, Torsten Scholz‘ knochentrockener Bass, der all dem den Rücken stärkt – und dann natürlich: Sänger und Frontmann Arnim Teutoburg-Weiß, der hier mit einer herrlicher Kampfeslust in der Stimme singt: „Fuck the detractors / Light subtractors / They never see who you are, yeah, yeah / What are you waiting for?“

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Inzwischen ist die Platte draußen und wir wissen: Die Beatsteaks schaffen es, diese Energie über alle elf Songs zu halten. Das liegt sicher auch ein wenig daran, dass die Fans sieben Jahre lang auf ein neues Album mit eigenen Songs warten mussten. Offenbar haben die Beatsteaks in der Zwischenzeit fleißig weiter Songs geschrieben und konnten für „PLEASE“ die Perlen picken. Wie man später erfuhr, brachten die Beatsteaks am Ende 25 Songskizzen mit und destillierten daraus die elf Songs des Albums.

Allerdings gab es auch innerhalb der Beatsteaks eine Art reinigenden Prozess, wie Arnim im Vorfeld erklärte. Man habe in der Zeit viel geredet, vermutlich so viel wie noch nie in der Geschichte der Beatsteaks. Man diskutierte über sich einschleichende Hierarchien, unliebsame Marotten und schnöde Gewohnheiten, Ansprüche, Werte und die gemeinsame Zukunft. „Im Laufe dieses Dialogs ist uns klar geworden, wie groß der Kosmos ist, den wir uns mit der Band selbst geschenkt haben … Und wie klein die Luxusprobleme sind, die uns hin und wieder darin beschäftigen“, führt Arnim aus. Das führte zur Erkenntnis: „Unsere Aufgabe ist es, den Leuten etwas Schönes zu bringen, sie mit unserer Existenz, unserer Musik glücklich zu machen … Die Welt ist schließlich beschissen genug.“ Das spiegelt sich nun ein Stückweit auch im Albumtitel-Artwork und Titel wider: Man darf dieses knallrote „PLEASE“-Schild also ruhig als ein lautstarkes „Bitteschön!“ verstehen.

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Dass Songs wie „Detractors“, „Traumschiff“, „Dead Man“ oder der fast tanzbare Albumcloser „Tonight“ so gut funktionieren, liegt auch daran, dass es der neue Produzent Olaf Opal schaffte, diese Live-Energie, die die DNS der Beatsteaks ausmacht, perfekt einzufangen. In unsere aktuellen DIFFUS-Titelstory, für die Klaas Heufer-Umlauf Beatsteaks-Frontmann Arnim Teutoburg-Weiß interviewte, erfahrt ihr noch ein wenig ausführlicher, unter welch ungewöhnlichen Bedingungen „PLEASE“ entstanden ist.

Das war nämlich so: Im Sommer 2023 spielten die Beatsteaks auf dem legendären Festival Fusion und fuhren von dort direkt in eine der ehrwürdigsten Live-Locations Berlin. Nur gut zwölf Stunden nach der Zugabe auf der Fusion bauten sie im Publikumsbereich des Berliner Columbia Theaters ihr komplettes Equipment wieder auf. Olaf Opal hat den Raum dann so mikrofoniert, dass er nicht nur die Live-Energie der Beatsteaks einfangen konnte, sondern die Aura und den Hall des Columbia Theaters gleich mit.

Am 28. Juni wurde „PLEASE“ dann endlich veröffentlicht und bei zwei großen Shows in der Wuhlheide erfolgreich ins Live-Set eingebettet. Wer wie wir dabei war und die Platte liebt, kann eigentlich nur zum Fazit kommen, die Beatsteaks mögen doch noch lange so weiter machen. „PLEASE“!

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