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Empfehlung des Tages: Apsilon – Zufall

Posted in: News
Tagged: Apsilon

Zuletzt wurde es bei Apsilon mächtig und laut: Mit „Ein Fuß vor den anderen“ lieferte der Newcomer aus Berlin-Moabit auf einem Bazzazian-Beat eine bittere Hymne auf das Weitermachen um jeden Preis. Mit „Zufall“ schlägt Apsilon nun wieder ruhigere Töne an und rappt über kaputte Liebe und asphaltgraue Straßen.

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Apsilon bleibt am Ball

Seit Apsilon im Oktober 2021 seine ersten Singles „Sport“ und „Ich leb“ veröffentlicht hat, ging es für den Rap-Newcomer stetig aufwärts. Aber der zunehmende Erfolg kommt nicht von ungefähr: Apsilon bleibt konsequent am Ball, hat inzwischen mit „Gast“ und „32 Nächte“ bereits zwei EPs sowie mehrere Singles veröffentlicht.

War der junge Musiker dabei zu Beginn vor allem für druckvolle Brecher wie „Kes“, „Köfte“ oder „Problem“ bekannt, so hat er inzwischen längst bewiesen, dass ihm ruhigere Stücke durchaus stehen. Das hat auch Ahzumjot gewittert und ihn direkt auf seinem reduzierten Stück „Weil du es liebst“ gefeatured. Und auch in seiner eigenen Diskographie kann Apsilon mit der Wa22ermann-Collab „BLBH“ fast so etwas wie einen Pop-Hit mit Mitternachts-Vibes vorweisen.

Aus Heartbreak wird Poesie

Eine ähnliche Richtung schlägt nun auch die subtile neue Single „Zufall“ ein. Nach der vorangegangen Zusammenarbeit mit Haftbefehl-Produzent Bazzazian, bleibt Apsilon hier im engsten Kreis: „Zufall“ wurde von seinem Bruder Arman produziert. Das Instrumental erinnert mit seinen stolpernden Lo-Fi-Drums und den melancholischen Gitarren beinahe an Eminems „Stan“, Apsilon macht daraus dann aber sein ganz eigenes Ding. Gewohnt energisch brettert der Newcomer durch die Parts, in der gesungenen Hook spürt man dann aber, dass er durchaus Sinn für Melodien hat und zunehmend mit solchen experimentiert: „Komm, wir sagen beide das war Zufall, alles klar / Guckst mich an, im Mund deine blaue Gaulloise / Und du brennst vor meinen Augen einfach ab / Und dein Wachs tropft auf meine Haut in der Nacht“. Das Scheitern einer Liebe am eigenen Leib zu spüren, tut verdammt weh – Apsilon macht daraus aber echte Poesie.

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