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Führt Drake in seinem neuen Album den Beef mit Kendrick Lamar fort?

Posted in: News

Am Valentinstag 2025 releast Rapper Drake „$ome $exy $ongs 4 U“. Sein erstes Album seit 2023 und damit das erste Album, seitdem er mit dem Track „First Person Shooter“ den Beef zwischen ihm und Kendrick Lamar losgetreten hat. „$ome $exy $ongs 4 U“ ist ein Kollab-Album mit Produzent und Rapper PartyNextDoor, der 2013 als erster Artist unter Drakes Label OVO gesignt wurde. Wenige Tage bevor die beiden die LP droppen, wurde Drake noch vor einem Millionenpublikum in der Super Bowl Halftime Show gedisst.

Kendrick Lamar hatte hier sein Disstrack „Not Like Us“ performt, in dem er Drake straight up einen „certified pedophile“ nennt und für den er gerade erst vier Grammys eingesackt hat. Ein fulminantes Ende für den Beef, den die beiden seit gut einem Jahr miteinander haben. Die Frage, die sich nun berechtigterweise alle stellen: Nutzt Drake sein neues Album, um Kendrick Lamar noch mal einen Seitenhieb zu verpassen?

Auf der Suche nach Kendrick

Nüchtern gesagt, nicht wirklich. Ob Brat-Queen Charli XCX, Tate McRae, Beyoncé oder 21 Savage. Drake adressiert in seinem Album sämtliche Artists. Nur der eine Name, auf den alle gepokert haben, bleibt aus. Kendrick Lamar. 

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Trotzdem stürzen sich die Fans auf „$ome $exy $ongs 4 U“. Und wer suchet, der findet. Besonders in einem Song lesen viele Leute zwischen den Zeilen und fangen an zu spekulieren. „GIMME A HUG“ ist der zehnte von 21 Songs und scheint gefundenes Fressen. „Drake elimination, fake intimidation“ fängt der Kanadier an. Hierbei könnte es sich um eine Referenz auf ein Aussage handeln, die Kanye West zu dem Beef zwischen Drake und Kendrick Lamar gemacht hat. Er sagte, dass „everybody is very, very excited about the elimination of Drake“. Dem scheint Drake jetzt entgegenzuhalten.

Später im Song spielt er zumindest direkt auf die Disstracks an und versucht, sich vielleicht davon zu distanzieren. „Fuck a rap beef, I’m tryna get the party lit“, ist sein Fazit. Ob er damit tatsächlich die Fehde beenden will und das Ganze so schonungslos an ihm vorbei gegangen ist, sei mal dahingestellt. 

Ist PartyNextDoor wirklich noch Next Door?

Die Meinungen zum Album sind auf jeden Fall sind gespalten. Nach „For All The Dogs“ ist „$ome $exy $ongs 4 U“ nach circa eineinhalb Jahren das erste Album, was wir von Drake zu hören bekommen. Während die einen schon vom Album des Jahres sprechen, zerreißen sich andere gelinde gesagt das Maul. Für viele ein Kritikpunkt: PartyNextDoor kommt zu kurz. „Ist PartyNextDoor eigentlich Backup-Sänger?“, fragt sich einer auf TikTok und auch die anderen Reaktionen sind eher verhalten. Denn Fakt ist, obwohl es sich hier um ein Feature-Album handelt, steht Drake klar im Vordergrund. Wer das Album einfach so abtut, macht es sich aber dann vielleicht doch ein bisschen zu einfach.

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Immerhin scheint sich Drakes Sound verändert zu haben. Es gibt weniger rappige Parts als man es von ihm gewohnt ist. Stattdessen bekommen wir einen deutlich poppigeren, R&B-lastigeren Vibe und in „MEET YOUR PADRE“ switcht Drake sogar ins Spanische. Es scheint als hätte der Rapper hier seinen Horizont erweitern wollen und das auf seine Art auch erfüllt.

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