„Hund ohne Namen“: berq arbeitet für seinen bisher tanzbarsten Song mit KitschKrieg
Nach dem düsteren Auftakt „Lamia“ schlägt berq mit seiner neuen Single „Hund ohne Namen“ eine überraschende Richtung ein. Produziert hat „Hund ohne Namen“ das Berliner Produzenten-Kollektiv KitschKrieg, zusammen mit berqs Stammproduzent David Bonk und berq selbst.
Kaum überraschend steht beim Song wieder steht das Trautonium im Mittelpunkt: Das elektronische Instrument aus den 1930er-Jahren gibt dem neuen Album von berq seinen Namen. Gespielt hat es erneut Komponist Thijs Lodewijk alias LudoWic. Die Aufnahmen wurden gechoppt und neu zusammengesetzt, daraus entstand der Beat des Songs. Für berq-Verhältnisse geht der ungewöhnlich stark nach vorne. Andächtig zuhören geht trotzdem, aber diesmal darf man sich auch bewegen.
Ein Song über jemanden, der immer wegläuft
Im Text geht es um einen Menschen, der wie ein streunender Hund durchs Leben läuft. Er wurde zu oft getreten, traut niemandem und rennt los, sobald es brenzlig wird. Der Erzähler sitzt derweil da, wartet und braucht ihn. Zurück kommt nichts. Im Refrain bringt berq das Dilemma auf den Punkt: Wer niemanden an sich ranlässt, wird zwar nicht verletzt, aber eben auch nicht geliebt. In der zweiten Strophe wird aus Zuneigung Enttäuschung. Das Gegenüber beißt die Hand, die es füttert, und gibt nur, wenn es sich lohnt. In der Bridge folgt dann die klare Ansage: dann halt ohne mich!
Das Video kommt von Felix Aaron
Zum Release des Songs gibt es auch ein sehenswertes Musikvideo, bei dem Felix Aaron Regie geführt hat. Seine Bilder greifen die Stimmung des Songs auf und erweitern die Welt rund um „Trautonium“ um eine weitere Ebene. Das zweite von berq erscheint am 26. Februar 2027. Vorher ist berq im November 2026 ausgiebig auf Tour.
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