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Kidnfinity liefert mit „Boba“ ein Aftermovie zu seiner Releaseshow

Posted in: FeaturesNews
Tagged: Kidnfinity

17:09 Uhr, „fini & friends“ zieht es in die Berliner East Side Gallery. Man sieht etwas Wein und viel Wasser auf dem Kassenband – alle sind ready zum Turn-Up. Angekommen in der Location Musik & Frieden, wird vor dem Auftritt ein letztes Mal der Rauch in die Weinflasche exhaliert. Und dann: Showtime! Die Crowd zelebriert, die Location bebt, die Lichter sind grell, bunt und abwechslungsreich. Während Deutschraps Zukunft auf der Bühne zum Song „Boba“ performt, stellt sich der Zuschauer die Frage: „Verdammt, wo war ich diesen Freitag um viertel vor Neun und wieso war ich nicht da?“

Kidnfinity – Boba

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Der aufstrebende Künstler aus Bayern liefert mit „Arcadia“ den Nachfolger zu seinem ersten Tape „Amber“. Der Rapper der Generation Soundcloud schafft es trotz der krassen Diversität in seinem Soundbild, das von organischen Gitarrenklängen bis zu abgespaceten Beatkompositionen reicht, eine Konsistenz in die Tracks zu bringen, die immer 100 Prozent nach Kidnfinity klingt. Wie aber klingt dieser Sound? Hier mal ein bisschen Kopfstimme, dort eine „I don’t give a shit“-Flowpassage, eine Prise Mumble-Rap und natürlich eine Hook, die euch die ganze Woche nicht loslassen wird. Dieser Künstler hat mit Songs wie „Stimmen“, „Trenchcoat“, „Rose“, „Click Clack“ oder auch „7″ bereits angedeutet, wie Deutschrap in Zukunft klingen kann. Es ist daher nicht ganz so leicht, den facettenreichen Sound in Worte zu fassen, doch der Vibe steht immer sehr präsent im Vordergrund. Deshalb ist unsere Empfehlung an euch: Hört einfach mal rein und verfolgt, was dort in nächster Zeit noch auf uns alle zukommen wird. „Boba“ ist nach Mama die zweite Auskopplung aus dem „Arcadia“ Tape von Kidnfinity. In der Analogie zum Kopfgeldjäger aus dem Star Wars-Universum bringt der Junge aus Bayern zum Ausdruck, an einem Punkt gewesen zu sein, an dem ein „Weiter so“ ihn entweder den Kopf oder das Herz gekostet hätte. Er spricht vom „sich treiben lassen“, von Panik und dem Zweikampf mit der Angst – Schon mit einem geringen Maß an Vorstellungsvermögen ist erahnbar, in welchen Kosmen der erst 18-jährige Artist steckte. Umso erfreulicher, dass Musik nach wie vor ein Mutterschiff ist, welches Kidnfinity bei seiner Reise durch die Tiefen des Lebens einen sicheren Raum bietet. Zum Ende des Videos wird deutlich, dass nicht nur die Musik selbst das Mutterschiff ist. Mindestens genauso wichtig ist die Brücke zwischen den Musikern, die es zusammenhält. Die Crew 4THEFAM feiert zusammen im Backstage, freut sich über die gelungene Releaseshow und alles, was in weit entfernten Galaxien auf sie wartet.

DIFFUS – Deutschraps Zukunft

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