Magda verzaubert mit zarter Klavierballade
Magda kann zaubern. Dieses Kunststück hat sie schon bei ihrer Debütsingle „Brich mich“ vorgeführt und dann bei „Wandrisse“ erneut. Mit „Zeig mir“ verzaubert uns die Newcomerin mit einem wunderschönen Liebeslied.
In „Zeig mir“ singt Magda von der Verletzlichkeit, die man in sich trägt, wenn man sich jemandem neu öffnet. Den Mut, den man dafür braucht, die Aufregung, die damit einhergeht, die Vorsicht, aber auch die Angst und das Vertrauen. „Hoffentlich flieg‘ ich nicht um, in unserem Sonnensturm / Ich will doch nur unseren Farben nachjagen / Hoffentlich drehst du nicht um, wenn du siehst ich bin krumm / Ich will nicht, dass unsere Farben versagen / Also halt mich im Arm, dann werd ich langsam warm“. Eine Ode an queere Liebe.
Magda malt Bilder von Zärtlichkeit und Mut
„Zeig mir“ beginnt mit einer ganz lieblichen Klaviermelodie. Dann erzählt Magda mit ihrer glasklaren Chansonstimme von Ängsten und Wünschen, bevor sich im Refrain alles öffnet. Ein Streichorchester setzt ein und Magdas Stimme breitet sich ebenso organisch im Raum aus. Im Refrain singt Magda das Wort „Sonnensturm“ mit einer solch sanftmütigen Kraft, dass es ist, als würde für den Rest des Refrains plötzlich alles heller erscheinen. Das Lied steigert sich immer weiter und erreicht mit Magdas Bitte: „halt mich, halt mich, halt mich“, den Höhepunkt. „Zeig mir“ enthält so viel Kraft und Zerbrechlichkeit, dass es fast ein bisschen weh tut und dann aber auch gleich wieder abheilt. Wenn Magda singt, dann ist das, als würde man ein paar Cosmeen dabei betrachten, wie sie sich im Wind wiegen. Der liebliche Text ist mit Magdas Altstimme so zart und fast zerbrechlich, hat dabei aber eine solche Strahlkraft, dass man sie schon von weitem sehen kann.
Mit „Zeig mir“ erweitert Magda ihr Repertoire um eine dritte Single. Ihre erste EP „Pflaster“, die sie im Zuge der Veröffentlichung von „Zeig mir“ angekündigt hat, erscheint am 12. September.
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