Videopremiere: Yukno und „Eine Sekte“ – Ein Flirt mit der Utopie
Yukno sind noch ein echter Geheimtipp unter allen Indie-Fans im deutschsprachigen Raum. Doch mit „Eine Sekte“ machen sich die beiden Brüder aus der Steiermark auf sämtlichen Kritiker-Radars bemerkbar und geben einen ersten Eindruck in ihr bald erscheinendes Album. Die Kombination aus unaufgeregtem, leicht verträumtem Indie-Sound mit dezenten Elektro-Elementen und der sehr eindringlichen Stimme von Sänger Georg, erzeugt ein Spannungsfeld, welches den Zuhörer förmlich an die Musik-Box bindet, um jedes Wort, jeden Beatschlag in sich aufzusaugen. Nicht minder fesselt das Video zu „Eine Sekte“ den Zuschauer an den Desktop.
Yukno – Eine Sekte
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Yukno projizieren in ihrem Release ein bedrückendes Gesellschaftmodell, welches mit der offensichtlich drückenden Hitze der äquatorialen Isolation im Video konkurriert. Am Ende dieser Utopie werden wir alleine mit der Frage zurückgelassen: „Ist es Himmel oder Hölle? Der Untergang oder die perfekte Welle?“ ist die gezeichnete Darstellung, die sich erstmal anhört, wie ein in fernen Gesellschaften erschaffener Fiebertraum, vielleicht schon unsere Realität? Fragen über Fragen… die ihr euch selbst beantworten müsst mit dem jetzt releasten Video. Bei sämtlichen divergierenden Meinungen über den von Yukno gezeichneten Indie-Pop, eines ist die Musik der beiden Künstler auf jeden Fall: Tanzbar! Wer sich davon selber überzeugen möchte, kann dies entweder noch am 21. Juni beim Springfestival in Graz oder am 16. August beim MS Dockville in Hamburg tun. Lasst euch von den Summer-Vibes und dem karibischen Flair des Beats, der sich auch über das Video transportiert, in eine unbeschwerte Stimmung katapultieren. Und wer weiß, vielleicht gründet auch ihr eine Sekte und flirtet mit eurer eigenen kleinen Ideologie, in Spiritus Sancti.
Yukno – Das große Interview zu „Ich kenne kein Weekend“ | DIFFUS TITELSTORY
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Schon auf ihrem 2018 erschienen Debütalbum „Ich kenne kein Weekend“ vereinten die Österreicher Yukno zeitgeistigen Pop mit ebenso abstrakten wie tiefgründigen Texten. Für unsere Titelstory haben wir die Brüder Georg und Nikolaus im Restaurant Jolesch in Berlin-Kreuzberg getroffen und mehr über ihre Geschichte sowie den musikalischen Ansatz erfahren.
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