AnnaMa stellt sich im Videointerview vor: Debütalbum „Track Nr. 12“, Modelkarriere und „The Voice“
Kinder mit zu viel Energie brauchen in der Regel nur einen Weg, diese kanalisieren zu können. Anna-Maria Nemetz fand diesen Weg bei ihrer ersten Gesangstunde. „Ich hing lange Zeit am Rockzipfel meiner Mutter wurde dann zum Unterricht geschickt. Da hatte dann bis dato das heftigste Erlebnis überhaupt, ich konnte mich auf einmal öffnen und hab gemerkt, dass das etwas für mich sein könnte“erzählt AnnaMa. Ihre Karriere startete dann allerdings erstmal auf dem Laufsteg. Mit 15 Jahren wird sie auf der Straße als Model gecastet und nahm die Möglichkeit dankend an. In den Folgejahren läuft Anna-Maria unter anderem für Dolce & Gabbana, Etro und Givenchy und das auf der ganzen Welt, hat dabei aber stets die Musik im Hinterkopf. Mit Anfang 20 lernt sie auf einer Fashion-Show Drummer Jan Ole Jönsson kennen und gründet wenig später mit ihm das Elektro-Pop-Duo „B.O.X.E.R.“, mit dem sie die Mode- und Musikwelt vereinen wollen. Um neben Shows unter anderem in Moskau auch ihre Solokarriere anzukurbeln, entschied sich die damals 23-jährige, sich bei „The Voice Of Germany“ zu bewerben. Dort fiel sie vor allem durch ihre rotzig rockige Stimme auf begeistert das Publikum mit ihren energiegeladenen Auftritte bis in die Live-Shows. Darüber konnte Anna-Maria letzte Zweifel bekämpfen und gewann das Selbstbewusstsein, das sie brauchte, um ihr Solo-Projekt anzugehen. So trennte sie sich nach der Auflösung von „B.O.X.E.R.“ kurzerhand von ihrem alten Label und begann, unter ihrem eigenen Label „Alienpunk Records“ an eigener Musik zu arbeiten.
AnnaMa – Rockstar
Im Februar dieses Jahres, etwa zwei Jahre später feiert AnnaMa mit „Rockstar“ einen krachenden Einstand und liefert zeitlich auch den ersten Vorboten ihres Debütalbums, das auf den Namen „Track Nr. 12“ hört. „Es gab eine Menge Strapazen, Frustrationen und Enttäuschungen, aber ich bin drangeblieben. Irgendwann war mit den 12 Songs ein Endprodukt fertig und es hat sich richtig angefühlt, das dann auch rauszuhauen“ bilanziert sie. Auf dem Album präsentiert AnnaMa eine große Bandbreite an Sounds. Ob Trap-Chansons wie „Bitte tu mir weh“, Balladen wie „Zeig mir wie Liebe geht“, Rockhymnen wie „Rockstar“ oder elektronische Club-Banger „Benzin“, auf „Track Nr. 12“ ist für jeden etwas dabei. Und AnnaMas einzigartige Stimme, die sie mit 14 Jahren entdeckte und seitdem nicht mehr loslässt, hält diese Diversität beisammen.
AnnaMa – Track Nr. 12
Das neue DIFFUS Print-Magazin
Titelstory: Ikkimel
Auch im Heft: Noah Kahan, Baran Kok, Josi, Robyn, Philine Sonny und Apsilon.
Dazu große Reportagen über die Vaporwave-Szene in Deutschland, die extreme Metal-Szene in Subsahara-Afrika oder das Rap-Projekt „HaftBars“ in einer Berliner Jugendstrafanstalt.