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Wenn die Bühne zum Brennglas wird: Musiker:innen über Mental Health und die Kürzungen in der Psychotherapie

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Als Musikmagazin kommen wir fast täglich mit Mental-Health-Themen in Kontakt. Artists posten auf Social Media, dass sie eine Pause machen, erzählen uns persönlich, warum sie ihre Tour absagen mussten oder verarbeiten ihre psychischen Krisen in Songtexten. Musik gibt Musiker:innen Halt, aber auf der anderen Seite kann der Beruf eine Menge Druck erzeugen. Durch die fortschreitende Entstigmatisierung von Mental-Health-Problemen rückt das Thema zum Glück immer weiter in den Vordergrund. Die Musikbranche wird dabei zum Brennglas für ein gesellschaftliches Problem, nicht zwingend weil Musiker:innen mehr psychische Probleme haben als andere Menschen, sondern auch, weil es eben jede:r öffentlich mitbekommt.

Gerade weil es uns alle betrifft, gerade weil das Thema in letzter Zeit so viel Offenheit begegnet ist, und weil psychische Gesundheit längst eine Frage ist, die weit über einzelne Betroffene hinausgeht, wirkt die Budgetierung psychotherapeutischer Leistungen, die die Bundesregierung mit dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz im Juli beschlossen hat, wie ein Schlag ins Gesicht. Die deutsche Psychotherapeuten Vereinigung bezeichnet die Gesetzesänderung sogar als „schwarzen Freitag“ für die Psychotherapie.

Exkurs: Was budgetiert die Bundesregierung überhaupt?

An dieser Stelle möchten wir einmal kurz einordnen. Was bedeuten diese von der Regierung beschlossenen Kürzungen in der Psychotherapie genau? Mit der neuen Gesundheitsreform will die Bundesregierung die Ausgaben im Gesundheitswesen begrenzen. Konkret heißt das, dass künftig psychotherapeutische Leistungen budgetiert werden. Praxen werden also nur noch für eine begrenzte Anzahl an Leistungen von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt. Bisher wurden Praxen alle erbrachten Leistungen auch durch die Krankenkassen übernommen. Das entstammt dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz.

Irgendwann führen die Reformen zwangsläufig dazu, dass Honorare gekürzt oder die Leistungsmenge reduziert werden muss. Nach einer gewissen Anzahl an Sitzungen kann das Budget also verbraucht sein und die Therapeut:innen würden umsonst arbeiten. Viele befürchten deshalb, dass weniger Therapiestunden für gesetzlich Versicherte zur Verfügung stehen könnten. Gleichzeitig wird den Praxen die wirtschaftliche Grundlage entzogen und viele könnten gezwungen sein, zu schließen. Auch Kliniken können durch das Gesetz unter finanziellen Druck geraten, allerdings durch eine gesonderte Regelung. 

Als wir überlegt haben, wen wir einladen möchten, mit uns über das Thema Mental Health und die Musikbranche zu sprechen, kam uns sofort die Content Creatorin, Podcasterin und Musikjournalistin Matilda Jelitto in den Kopf. Wir sind große Fans ihrer musikalisch-kritischen Einordnungen, aber auch das Thema Mental Health behandelt sie reflektiert und hat selbst schon ein Video zu den Kürzungen in der Psychotherapie gepostet. Sie hat den neuen Beschluss der Bundesregierung nochmal für uns eingeordnet: „Die Kürzungen sind ein absolutes Armutszeugnis. Endlich beginnen wir als Gesellschaft, mentale Gesundheit zu entstigmatisieren – und nun, da mehr Leute den Mut gefunden haben, sich für ihre Struggles professionelle Unterstützung zu holen, wird genau dieser Weg erschwert.“ 

Anne Löhr: „Man bleibt mit gesundem Menschenverstand einmal mehr sprachlos.“

Wie sich diese Entscheidung aus fachlicher Sicht einordnen lässt und was sie gerade für Menschen in der Musikbranche bedeuten kann, wollten wir von einer Person wissen, die genau an dieser Schnittstelle arbeitet: Anne Löhr zählt zu den wenigen Psycholog:innen in Deutschland, die sich vollständig auf die Musik- und Kreativbranche spezialisiert haben. Nach Jahren in verschiedenen therapeutischen und psychiatrischen Einrichtungen eröffnete sie 2016 ihre eigene Praxis in Berlin, in der sie Künstler:innen, Bands und Musikschaffende bei Themen wie Leistungsdruck, Auftrittsangst und Burnout begleitet.

Außerdem arbeitet sie als Trainerin und Speakerin mit Labels und Hochschulen wie Universal Music, Sony Music und den Musikhochschulen München und Leipzig zusammen und ist seit 2025 psychologische Beraterin für das Nachwuchsprogramm BRIDGES von Universal Music Deutschland. 2020 gehörte sie zudem zu den Mitgründer:innen des Verbands MiM – Mental Health in Music.

Auch sie äußert sich kritisch zum neuen Gesetz: „Die Entscheidung der Regierung zu den Kürzungen ist offensichtlich nicht zahlenbasiert bzw. nach Gesundheitsfaktoren ausgerichtet – weder was die Zahl der Betroffenen noch die Versorgungslage noch die evidente Verbesserung durch Psychotherapie angeht. Aus gesundheitlicher Perspektive ergibt das keinen Sinn. Und auch aus einer langfristigen Kostenperspektive scheint es keinen Sinn zu ergeben. Man bleibt mit gesundem Menschenverstand einmal mehr sprachlos. Oder sehr wütend.“

Sind Musiker:innen häufiger von psychischen Problemen betroffen als der Rest der Bevölkerung?

Von Musiker:innen, die mit psychischen Problemen zu kämpfen haben, hört man immer wieder. Vermutlich häufiger als von Personen aus dem eigenen Umfeld. Da liegt natürlich der Eindruck nahe, dass Artists stärker als andere Berufsgruppen von Mental-Health-Problemen betroffen sind. Aber entspricht das überhaupt der Realität? 

Die Forschung dazu ist bislang noch vergleichsweise dünn, deutet laut Anne aber klar in diese Richtung. Verschiedene Untersuchungen zeigen, „[…] dass die Zahl der Betroffenen signifikant höher liegt als in der Allgemeinbevölkerung.“ Bei Studien, die auf Selbstauskunft basieren, berichten laut Anne „bis zu 70 Prozent“ von Depressionen und Angsterkrankungen im Zusammenhang mit ihrem Beruf.

Eine repräsentative Studie kam laut Anne auf eine „um 10 Prozentpunkte höhere psychische Belastung bei Musiker:innen im Vergleich zur allgemeinen Erwerbsbevölkerung.“ Die Zahlen unterscheiden sich je nach Untersuchungsmethode, alle deuten allerdings darauf hin, dass psychische Belastungen in der Musikbranche überdurchschnittlich häufig auftreten.

Das Privileg der Therapie

Nur weil die Zahl psychischer Probleme in der Musikbranche höher liegt als in der Gesamtbevölkerung, heißt das nicht, dass Mental Health nicht auch gesamtgesellschaftlich ein riesiges Problem ist. Denn oft fehlt schlicht das Geld für private Therapien, egal ob bei Artists oder in anderen Berufsgruppen. Gerade deshalb treffen die Kürzungen der Bundesregierung in der Psychotherapie besonders die weniger vermögenden Schichten der Gesellschaft.

Wenige Stimmen bringen dazu so viel Ehrlichkeit und Erfahrung mit wie die der Musikerin Jolle. Auch sie sieht dieses Problem:  „Ich bin sehr privilegiert, weil ich die finanziellen Mittel habe und den Zugang bekommen habe zu einem Klinikaufenthalt, der mir das Leben gerettet hat. […] Ich bin sauer auf unsere Bundesregierung, dass sie die Menschen so im Stich lässt.“  2025 war Jolle bei uns zu Gast für eine Day & Night Session und stand auf unserer Bühne beim Nürnberg Pop. Momente, in denen ihre Musik für sich sprach. In ihren Texten verarbeitet sie immer wieder ihre mentalen Probleme. Auch abseits der Bühne hat Jolle in den letzten Jahren immer wieder offen über ihre psychische Gesundheit gesprochen, über ihre bipolare Störung, über Sucht, über die Zeit, in der sie selbst nicht mehr da sein wollte.

Zuletzt gab sie im „Stern“ besonders tiefe Einblicke in ihre Geschichte: in Suizidgedanken, die sie nach eigenen Angaben schon seit ihrer Kindheit begleiteten, in eine Alkohol- und Drogensucht, die sich während der Pandemie zuspitzte, und in die Therapie, die ihr danach das Leben zurückgab. 

Auch die Berliner Pop-Musikerin Elif hat sich in der Vergangenheit häufig zu Mental Health Themen geäußert und diese in ihren Songs verarbeitet, zuletzt auch in ihrer neuen Single „Leb Wieder“. Die Sängerin mit türkischen Wurzeln macht schon seit jungen Jahren Musik, mit gerade einmal 16 Jahren nahm sie 2009 bei der Casting Show „Popstars“ teil.

2020 war sie bei DIFFUS in einem Interview zu Gast und sprach schon damals mit uns über ihren Burnout und Depressionen. Heute erzählt sie darüber, wie sehr Zugang zu Hilfe von Geld abhängt: „Gerade wenn man akut Hilfe braucht, fühlt sich das unglaublich lang an. Ich habe dann meinen Therapieplatz erstmal privat bezahlt, um schneller an Hilfe zu kommen. Das ist aber ein großes Privileg, das die meisten Menschen nicht haben.“

Matilda Jelitto: „Der Mythos des Künstlers mit der verletzten Seele und das Phänomen des 27 Clubs kommen nicht von irgendwoher!“ 

Psychologin Anne Löhr nennt primär folgende Gründe für einen erhöhte psychische Belastung von Musiker:innen: „[…] finanzielle Unsicherheit, geringe Planungssicherheit, Konkurrenzdruck, Schaffensdruck, Touring, unregelmäßige Arbeitszeiten und daraus resultierendes Schlafdefizit sowie der Umgang mit öffentlicher Sichtbarkeit, Feedback beziehungsweise Kritik bis hin zu Hate und Shitstorms. Auch Auftrittsangst (Performance Anxiety) zählt zu diesen berufsbedingten Belastungsfaktoren.“

Als zusätzlichen Faktor sieht sie die starke Identifikation mit dem Beruf als Musiker:in und die daraus folgende geringere Trennung zwischen Privatleben und Beruf. Auch Matilda bestätigt das: „Ich denke, dass Musiker:innen oftmals mit ihrer mentalen Gesundheit zu kämpfen haben, hängt damit zusammen, dass Beruf und Privatleben; Leistung, Erfolg und Selbstbild so eng zusammenhängen.“

Von der emotionalen Extreme des Berufs berichtet auch Elif hautnah: „Man lebt zwischen riesigen Glücksmomenten und großer Unsicherheit. Man bekommt unglaublich viel Liebe von außen, aber auch Kritik. Und irgendwann habe ich gemerkt, dass ich mich selbst manchmal über Leistung definiere.“ Jolle nennt als weitere Gefahr, die schlechte psychische Verfassung als Voraussetzung für Kreativität zu sehen: „[…] dass man anfängt, das zu romantisieren und irgendwie anfängt zu denken, dass man nur kreativ sein kann, wenn es einem wirklich schlecht geht.“ 

Ein Faktor, der in der Musikbranche besonders schwer wiegt, ist der Umgang mit Erfolg und Misserfolg unter permanenter öffentlicher Beobachtung. Der Berliner Rapper Dissy hat in der Vergangenheit schon eine Menge Formate bei uns gedreht, zuletzt eine Day & Night Session als Feature von Fatoni. Er hat sich immer wieder öffentlich zu Mental Health Themen geäußert und diese in seinen Texten verarbeitet. Er beschreibt, wie eng beides mittlerweile verknüpft ist, und wie unbequem das für alle Seiten sein kann: „Als Fan ist es bestimmt nicht immer sexy, wenn Künstler:innen auf Social Media viel darüber reden, dass sie strugglen, und dass die psychische Verfassung natürlich auch oft mit dem musikalischen Misserfolg zu tun hat.“

Dass Artists sich immer häufiger zu psychischen Problemen äußern, wertet er als positive Entwicklung, gerade im Vergleich zu anderen Branchen: „Trotzdem hab’ ich das Gefühl, dass das immer mehr Artists tun. Das Gute ist, dass es unter Künstler:innen viel mehr Toleranz und Sensibilität herrscht für psychische Probleme, als in anderen Kreisen.“ 

dissy: „Solange ich halbwegs über die Runden komme, versuche ich kürzer zu treten.“

Was die Belastungsfaktoren in der Praxis bedeuten, zeigt sich oft erst dann, wenn Musiker:innen an ihre Grenzen stoßen und handeln müssen: Konzert-Absagen häufen sich, Künstler:innen müssen eine Pause einlegen, und immer wieder die gleiche Ursache. Auch Elif kennt diese Entscheidung nur zu gut. Nach ihrem Auftritt beim Red Bull SoundClash 2024 stand sie kurz davor, mit Kontra K auf große Arena-Tour zu gehen – eine Chance, für die andere viel geben würden. Sie sagte trotzdem ab: „Ich war körperlich und psychisch einfach nicht mehr in der Lage.“

Elif ist damit kein Einzelfall. Auch Dissy hat sich gegen eine Tour entschieden: „Ich habe jetzt zur aktuellen Platte bewusst keine Tour gemacht, einfach weil mir das zu viel Stress gewesen wäre und aktuell alles zu unsicher ist.“ 

Aber auf sich zu achten, hat leider oft einen finanziellen Preis. Wer keine Tour spielt, verdient auch kein Geld damit. Dissy bleibt trotzdem dabei: „Das war eine gute Entscheidung, auch wenn es finanziell aus verschiedenen Gründen nicht so rosig aussieht bei mir.“ Das erhöht den Druck auf Künstler:innen natürlich oft noch weiter. Jolle betont ebenfalls an dieser Stelle, wie wichtig es ist, die eigene Gesundheit als oberste Priorität zu setzen: „Auch wenn es nicht so leicht ist, ist es auf jeden Fall am Ende immer die bessere Entscheidung, auf sich zu achten.“

Was passieren kann, wenn man das nicht tut, erklärt uns Matilda am Beispiel von Haftbefehl. Die Doku über ihn, die 2025 die deutschen Streaming-Charts stürmte, haben wahrscheinlich viele gesehen. „Die Haftbefehl-Doku letztes Jahr hat gezeigt, wozu das führen kann, wie schwer es ist, ,Nein’ zu sagen, sobald es einem Künstler offensichtlich nicht gut geht, dieser trotzdem Shows spielen will – und diese Shows ordentlich Ticketeinnahmen erzielen.“

Außerdem macht Matilda den Druck und die Belastung deutlich, die auch auf anderen Beschäftigten der Musikbranche als den Artists selbst lastet: „Mental belastet werden aber natürlich auch die Menschen hinter der Bühne: Licht- und Tontechniker:innen, Tourmanager:innen, Artist Care, Security und und und.“ Im Kontext ihres Videos zur Haftbefehl Doku hätten ihr Musikschaffende aus verschiedenen Bereichen geschrieben, die von „20-Stunden-Schichten, von Arbeiten mit Verletzungen oder auf Drogen“ berichteten.

Dissy betont zudem die Folgen für kleinere Artists und wie schwer es ist, abseits des Mainstreams eigene, nischigere musikalische Wege zu gehen. „Das führt am Ende dazu, dass alle Künstler:innen, die keine großen Bühnen spielen und keine Musik für die breite Masse machen, kapitulieren und am Ende entweder Einheitsbrei Musik machen müssen oder aufhören.“

Was sich konkret ändern muss

Bei aller berechtigten Wut über die Kürzungen wird in den Gesprächen auch klar: Ein Problem allein bei der Politik abzuladen, wäre zu einfach. Auch die Musikbranche selbst trägt Verantwortung dafür, wenn Musikschaffende an ihre Grenzen geraten.

Für Anne beginnt Veränderung damit, Belastungen in der Musikbranche besser zu verstehen und Wissen darüber zugänglicher zu machen: „An erster Stelle steht Aufklärung – und zwar nicht nur darüber, dass es in der Branche viel Belastung gibt, sondern konkret darüber, womit diese zusammenhängt, was präventiv getan werden kann und wie man mit betroffenen Personen umgeht.“ Dabei müsse Veränderung nicht zwangsläufig kompliziert oder teuer sein: „Viel Druck und Belastung ließen sich bereits über eine bewusstere Beziehungsgestaltung, klare Kommunikation, Rollenklärung und ein wertschätzendes Miteinander abbauen.“

Wo es doch ums Geld geht, sieht Anne vor allem die Branche selbst in der Pflicht: „Ich denke, die Personen, die an den Musiker:innen Geld verdienen, sollten sich auch verantwortlich zeigen für die Belastungen, die damit unweigerlich einhergehen. So wie man in einem Chemielabor Schutzkleidung zur Verfügung stellt.“ 

Dass das auch praktisch funktionieren kann, zeigt sie an einem eigenen Projekt: „Ich habe beispielsweise das Programm BRIDGES mit Universal Music konzipiert und begleite das Projekt als psychologische Lead. Das Programm ermöglicht es Newcomer:innen auf dem Label, neben Wissensvermittlung und Training, auch regelmäßige psychologische Beratung über eineinhalb Jahre in Anspruch zu nehmen.“ 

Ganz uneigennützig ist diese Verantwortung dabei nicht gedacht, wie Anne betont: „Krankheitsausfälle durch psychische Erkrankungen, auch bei Mitarbeitenden, sowie abgesagte Touren kosten Zeit und Geld. Schöner wäre es natürlich, wenn sich die Notwendigkeit von Veränderung nicht erst aus wirtschaftlichem Druck speisen würde.“

Daran knüpft auch Matilda an: „‚Musiker:innen first‘, müsste es heißen, statt ‚höher, weiter, schneller‘.“ Zudem bringt sie abschließend auf den Punkt, wie dringend diese Veränderung ist: „Damit Musikschaffende besser unterstützt werden, müsste sich also grundlegend eine toxische Arbeitskultur verändern. Das ganze System ist kaputt – und jetzt wurden sogar die Hürden erschwert, sich innerhalb dieses Systems Hilfe zu suchen.“ 

Elif hat einen Wunsch: „Ich würde mir wünschen, dass psychologische Unterstützung genauso selbstverständlich Teil des Berufs sein kann wie Vocal Coaching oder Physiotherapie.“

Was erwiesenermaßen nicht nur Musiker:innen hilft, sondern auch allen anderen, ist Therapie. Umso problematischer wird es, wenn der Zugang dazu weiter erschwert wird. Dissy bringt genau diese Sorge auf den Punkt: „Wenn die Hürden noch größer werden, trifft das besonders diejenigen, die vielleicht ohnehin schon am Limit sind.“ Gerade deshalb sehen auch wir von DIFFUS die anfangs beschriebenen Kürzungen der Bundesregierung sehr kritisch. Zum Abschluss möchten wir euch noch folgendes Statement von Jolle mitgeben: „Therapie rettet Leben. Therapie kann immer helfen. Reden hilft immer. Reden macht alles besser.“

Hinweis: Hilfe bietet die Telefonseelsorge kostenlos und rund um die Uhr unter 0800 111 0 111 und 0800 111 0 222.

Redaktion: Silvan Huber, Paulina Bahr, Jannes Weicht

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