DIFFUS

Posts by Daniel Koch

Was uns der Prozess gegen Sean „Diddy“ Combs bisher gelehrt hat

Unser Redakteur Daniel steckt tief drin im räudigen Rabbit Hole des Prozesses gegen Rap-Mogul Sean Combs in New York. Die Anklage lautet auf Sexhandel, sexueller Missbrauch in mehreren Fällen und organisierte Kriminalität. Combs plädiert in allen Fällen auf „nicht schuldig“. Nach dem die Anhörungen der Zeugen der Anklage nun durch sind, wird es Zeit für eine erste Bestandsaufnahme.

Shirley Manson von Garbage im Interview: „Niemand hätte die Gallaghers gefragt, wann sie in Rente gehen.“

Kürzlich schrieben alle Musikmagazine über Shirley Manson, als es um eine Ageism-Debatte ging. Nun tun sie es hoffentlich wieder, weil sie mit ihrer Band Garbage ein neues Album draußen hat – und weil sie eh eine verdammte Heldin ist. Für unseren Autor Daniel Koch zumindest. Ein Gespräch über die Musikwelt der 90er, das neue Album „Let All That We Imagine Be The Light“, das Leben und die Politik in ihrer amerikanischen Wahlheimat – und ja, auch (kurz) über Ageism.

Zum ESC in Basel: Was geht in der Schweiz in Sachen Rap, Indie & Co.?

Am Samstag ist das ESC-Finale in Basel, unser Redakteur Daniel ist gerade mit einem Bein nach Zürich gezogen, DIFFUS präsentiert das dortige Radar Festival sowie das Montreaux Jazz Festival – da wird es doch Zeit, mal einen (unvollständigen) Blick auf die sehr spannende Schweizer Musikberglandschaft zu werfen. Auf dem Foto seht ihr übrigens Gigi, die lässig-hässig auf Schweizerdeutsch rappt.

Was zum Teufel machte Jesus auf Platz 1 der Charts?

Influencerin Lisa Mantler hält mit ihrem Mann weirde Freikirchenpredigten, und vor einigen Wochen stand das christliche Pop-Rap-Duo O’Bros mit seinem Album „To be honest.“ auf Platz 1 der deutschen Charts. Sind das alles nur leicht kirchentagsharmonieverstrahlte Leute, oder versucht hier ein im Grunde recht konservatives Christentum, junge Menschen über Influencer-Lifestyles und Popkultur zu kriegen?

Posted in: Features
Tagged: O'Bros

„Blood & Sinners“ & richtig guter Blues

„Blood & Sinners“ (gerade im Kino) von „Black Panther“-Regisseur Ryan Coogler ist einer der besten Musikfilme des Jahres, eine Liebeserklärung an den Blues und ein überraschender Genre-Bastard aus Südstaaten-Drama, Crime Noir und Vampir-Horror. Wir erklären, warum der Film mehr als sehenswert ist, und stellen euch ein paar Blues-Held:innen vor, die schon Rock’n’Roll waren, als es den Rock’n’Roll noch gar nicht gab. 

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