Contrast erzählt mit Screamo-Trap von seinen inneren Dämonen
Im Fall des Newcomers Contrast ist der Name Programm. Denn für den Rapper aus Köln spielen Kontraste immer wieder eine Rolle, egal ob zwischen Hip Hop und Rock, Graffiti und Musik oder Turn Up und Selbstzerstörung. „Wir schieben Krise, wissen selber nicht was Sache ist/ Doch sind uns einig, ja ey, du und ich, wir hassen mich“, schreit Contrast in der Hook zu „Frostschutz“, dem ersten seiner bisher vier veröffentlichten Songs. Seine Texte sind gepeinigt von Schmerz und Lebenserfahrung, Themen wie Drogenmissbrauch und mentale Gesundheit ziehen sich wie ein roter Faden durch seine Musik. Diese erinnert mit ihren wuchtigen 808-Bässen und rauen Gitarren-Riffs an die frühen Soundcloud-Tracks von amerikanischen Künstlern wie XXXtentacion oder Ski Mask The Slump God – ergänzt um aussichtslosen, alles zerfressenden Nihilismus. Wir schauen uns Contrast im Newcomer-Fokus genauer an.