Das sind unsere Top Songs 2025!
Nina Chuba – RAGE GIRL (Remix)
Im Juni veröffentlichte Nina Chuba als Auskopplung ihres Albums „Ich lieb mich, ich lieb mich nicht“ die Single „Rage Girl“ – eine Girl-Power-Anthem, in dem sie ihrer Wut Luft macht. Doch dass sie nicht die Einzige ist, die mal Dampf ablassen muss, wurde schnell im dazugehörigen Musikvideo klar, in dem sie ihre Rage Girls alias Esther Graf, Eli Preiss, Kauta, Layla, Kayla Shyx, Marie Bothmer, Rua und Badmómzjay um sich versammelte. Aber damit nicht genug, denn nur eine Woche später erschien ein Remix von „Rage Girl“, in dem (fast) jede der Musikerinnen ihren eigenen Part bekam. Abgerundet wurde die Veröffentlichung am Ende noch von dem ikonischen Auftritt der Rage Girls, die während Nina Chubas Open Air in der Wuhlheide in Berlin die Bühne stürmten, um mit ihr gemeinsam den Remix zu performen.
Zsá Zsá – bad bunnies
Schon vor dem Release im Mai 2025 flutete die Hook des Tracks in Form eines TikTok-Snippets die For-You-Pages der Nation und brannte sich, gepaart mit den „wackelnden Hasenohren“ aka Zsá Zsás Dance-Moves zum Song ins Gehirn ein. Doch die Musikerin erntete für diesen Dauerohrwurm nicht nur Lob! Neben einer Menge Zuspruch für den krassen Beat, der von Replay Okay kommt, sammelte Zsà Zsà in den TikTok Kommentaren vor allem Kritik für die Zeile „Ich find’s ’n kleines bisschen heiß, wenn er mir droht“, die einigen User:innen suggerierte, Zsà Zsà würde hier Gewalt an Frauen verherrlichen und romantisieren. In einem Kommentar äußerte sich die Sängerin dazu und erklärte: „Leute kurz zur einordnung: die line hat nix mit echter gewalt zu tun sondern mit lust, spannung, fantasy. dass ne frau das ausspricht sollte längst normal sein“. Die Diskussion tat den Erfolg der Single am Ende auf jeden Fall keinen Abbruch!
Akryl – Blumen aus Metall
Akryl hat dieses Jahr die deutschsprachige Musikwelt im Sturm begeistert. Kein Wunder! Die junge Musikerin aus der Schweiz hat uns direkt mit ihrem ersten Song „Blumen aus Metall“ den Boden unter den Füßen weggezogen. Mit ihrer verletzlichen, samtweichen Stimme verpackt Akryl ihre Gefühle auf dem Track auf eine direkte und ehrliche Art und Weise, die man zuletzt in der Indie-Welt hierzulande etwas vermisst. Die Künstlerin macht sich nichts aus plumpen Beobachtungen oder Lyrics, die sich wie Floskeln anhören. Fast schon poetisch lassen sich dabei die Songzeilen wie „Meine Vergänglichkeit raubt mir den Atem“ oder „Ich hab’ Zukunftsangst, doch keine Angst zu sterben“ lesen. Die Akustik-Gitarren und die eindringlichen Drums ergänzen dabei Akryls Gesang, der schon fast zerbrechlich klingt. In der DIFFUS Day & Night Session hat die Musikerin dann noch eine Schippe oben draufgelegt und uns mit ihren rohen Emotionen direkt am Herzen berührt.
Pashanim, Ceren – Shabab(e)s im VIP
Tatort Hackney im Osten Londons. Im NTS Radio mixt Playboysmafia-Member AbuGlitch munter Charli xcx in Wiz Khalifa, danach noch eine Prise Drake. Und gerade als die letzten Takte des Kid Cudi „Day ’n‘ Night“ Remixes verklingen, werden wir Zeuge jener Kollaboration, von der bis dato noch keiner wusste, dass wir sie brauchen: Pashanim und Ceren. Ausproduziert haben wir „Shabab(e)s im VIP“ dann endlich auf der „grünewürfelflow“-EP bekommen. Der Bass wobbled, gerappt wird b2b und der Sommer 2025 ist wieder in unseren Köpfen!
Filow, Ikkimel – Jiggy
„Stell dir vor, dass wir heute Abend zu zweit wären, was wär’ dir das für ein’ Preis wert?“ – zahlreiche Clips mit dem Snippet schweben im Frühjahr diesen Jahres durchs Netz. Die Kombi von Filow und Ikkimel, kam 2025 unerwartet, aber hittete deswegen vermutlich noch mehr. Auf „Jiggy“ mixen die beiden einen Sound, der wie eine Mischung aus Tic Tac Toe (90er-Version) und Cro (2012er-Version) klingt. Mit jazzy-souligen Vibes und Kool & The Gang-Attitude haben Filow und Ikkimel schon im März einen der Sommersongs des Jahres gedroppt. „Jiggy“ ist dabei wie eine funkelnde Wundertüte voller 90er und 2000er-Referenzen: „Wikky Wikky“-Gequietsche der Schallplatte, „Walkman-Swag“, Diddl T-Shirt, „Eddie Murphy“ und ein Feuerwerk an Soundeffekten.
yung pepp – Wassereis
Das Wort „Newcomer“ muss man bei Yung Pepp tatsächlich mit Vorsicht gebrauchen. Der 16-Jährige veröffentlicht schon seit 2022 Musik. Da war er zarte „13“, wie es der Titel seiner Debüt-EP verrät. Es ist also kein Wunder, dass sich seine Tracks wie ein Coming-of-Age-Film anfühlen. Die Highschool liegt aber nicht irgendwo in Kalifornien, sondern in Leipzig-Plagwitz. Seine Mischung aus Zeitgeist und klarer Haltung versüßte dieses Jahr vor allem auf „Wassereis“ unseren Sommer. Der Titel reimt sich nicht nur verdammt gut auf das „Sommerkleid“ vom Crush, sondern auch auf Nazischeiß: „Fuck Nazis, aber ich hau keinem Nazi aufs Maul, Gewalt ist keine Lösung für das alles, vertrau“. Statements wie diese in einen Sommer-Banger einzuweben, ist nicht nur verdammt schwierig, sondern um einiges effektiver, als so manche Quellenanalyse im Geschichtsbuch!
Paula Hartmann, Berq – Gegenteil von Glück
„Gegenteil von Glück“ präsentierte uns zum Ende des Jahres nochmal eine der wohl spannendsten Kombinationen aus dem deutschsprachigen Alternative-Pop-Kosmos: Berq x Paula Hartmann – ein Duo, von dem wir wussten, dass wir es brauchen, aber nie gewagt hätten, davon zu träumen. Was zunächst noch als KI-generiertes TikTok-Snippet abgetan wurde, entlarvte sich am Ende als Fokustrack einer ganzen gemeinsamen EP! Auf „Gegenteil von Glück“ fusioniert der atmosphärische Signature-Sound beider Ausnahmetalente und wird auf das melancholisches Songwriting, das Berq und Paula Hartmann inzwischen perfektioniert haben, losgelassen. Ein perfekter Jahresabschluss, für ein eher Release-armes Jahr von Berq und Paula Hartmann!
Laurenz Nikolaus – Du bist wie
Im Juli 2025 werden Social-Media-Plattformen mit einem Song-Snippet geflutet. „Du brennst wie Obstler in mei’m Hois, mit dir werd i gern oid / du bist die Tanne zu mei’m Woid, die heiße Pfanne zu mei’m Schmoiz / du bist des Feier im Kamin, du bist mir teuer wie Benzin“ singen Laurenz Nikolaus und sprechen uns damit direkt aus dem Herzen. Die Band aus Österreich hat mit ihrer ersten Single „Du bist wie“ direkt mal ein Liebeslied geliefert, das vor Charme und Dialekt nur so trieft. Die pure Ehrlichkeit überrumpelt beim Hören, wird aber von sanfter Gitarrenbegleitung abgefedert. Hier und da wird die romantische Botschaft noch von einem mehrstimmigen Chor transportiert. Damit legen Laurenz Nikolaus schon ganz schön vor, denn das Trio hat erst in diesem Jahr angefangen Musik zu veröffentlichen.
Magda – Brich Mich
Magda hat uns in diesem Jahr aus der Kalten erwischt. Denn die schockierend wahrhaftigen und damit umso tiefgreifenderen Gedanken, mit denen die Künstlerin bei ihren Veröffentlichungen förmlich um sich schmeißt, haben genau diesen erfrischenden Effekt von „Neuheit“, nach dem man sich im hier und da doch einheitlichen Releasebrei oft so sehr sehnt. Der poetische, Theater-eske Grammophon-Pop kommt vor allem in der Single „Brich Mich“ zur Geltung, die uns als Selbstermächtigungs-Soundtrack durch die schwierigen Momente des Jahres getragen und beim heimlichen Loop-Hören auf voller Laustärke beim Refrain „Du kannst mir nichts antun“ ganz vielleicht den ein oder anderen Mittelfinger entlockt hat. Ob beim ersten Konzert bei den Fritz-Sessions im Bi Nuu, unserer Live-Session oder auf der gigantischen Wuhlheide-Bühne als Provinz-Support – „Brich Mich“ hat uns überzeugt!
jolle – alle märchen sind gelogen
Jolle hat uns mit „alle märchen sind gelogen“ in diesem Jahr gleich zweimal umgehauen – einmal mit der ursprünglichen Veröffentlichung im Februar und einmal mit dem kurz darauf folgenden Cro-Feature „Märchenwald“. Diese Top-Listen-Platzierung soll aber ersterem gelten. Ein Song, der uns so gut gefallen hat, dass wir Jolle damit in unsere Day & Night Session eingeladen haben. Das träumerische Instrumental des Tracks gibt den fälschlichen Anschein, man würde sich wirklich in so etwas wie einer Traumwelt befinden – auch wenn Jolle in den plastischen Lyrics alles dafür tut, diese Seifenblase platzen zu lassen. „Schneewittchen ist vergiftet, Rapunzels Haar wird grau, der Sandmann hat verschlafen und Dornröschen wacht nicht auf“ – selten hat sich das böse Erwachen so gut angehört.
Clipse – Ace Trumpets
Entdeckt durch Pharrell Williams formten sich Gene „No Malice“ Thornton und Terrence „Pusha T“ Thornton als Clipse bereits 1992. Bis 2009 veröffentlichten sie insgesamt drei Studioalben, darunter auch das wegweisende „Hell Hath No Fury“. Danach gingen beide getrennte wege, eine Reunion stand jedoch aufgrund von Features anderer Artists immer mal wieder im Raum. Die umjubelte Lead-Single „Ace Trumpets“ brachte nicht nur Clipse, sondern auch die Spekulationen einer Beef-Fortsetzung zurück, die sich vor allem mit Kanye „Ye“ West und Travis Scott über Jahre anbahnte. Vorerst bekam aber nur Ye sein berechtigtes Fett weg, der als ehemaliger Wegbegleiter Pusha Ts in den letzten Jahren genug Angriffsfläche bot. Als Travis Scott dann „Jackboys 2“ auf denselben Releastag wie Clipses „Let God Sort Em Out“ datierte, wussten auch die Letzten, dass neues Fleisch auf dem Grill landet!
Dottie Andersson – So much worse
Der Bezug zu schwerem Gerät hatte sich bei Dottie Andersson 2023 auf ihrer gefeierten Debüt-EP „Drinking Gasoline“ und der zugehörigen Single „Heavy Objects“ bereits angedeutet. Dass sie dieses Jahr selbst zur „Nordic Mashine“ mutierte, ist also konsequent weitergedacht. Vor allem der spacige Banger „so much worse“ hat es uns auf der Platte besonders angetan. Dottie strotzt vom Scandi-Pop den wir so lieben, verleiht ihm aber auch einen wunderschön weirden Anstrich. So verarbeitet sie auf dem Cover und im Video unter anderem auch eine schmerzhafte Zahn-Infektion. Dieser einzigartige Mix blieb nicht unbemerkt: So spielte Dottie dieses Jahr auch schon auf den ganz großen Bühnen als Preact von den Giant Rooks.
Lorde – What Was That
Eine Gürtelschnalle, ein Jeans-Zipper und eine Spirale auf Höhe der Gebärmutter. Das neue Album „Virgin“ von Lorde geht unter die Haut – visuell und musikalisch. War „Solar Power“ noch von Naturverbundenheit und den sonnengetränkten, weißen Sandstränden Neuseelands geladen, ist „Virgin“ der New Yorker Beton-Dschungel des Menschseins – eine konfrontative Auseinandersetzung mit der Realität. Die neue Wahlheimat wurde vor allem mit der Lead-Single „What Was That“ in Szene gesetzt. Laut Lorde ist der Song die „Tagesversion von ‚Green Light‘“ – jener Pop-Hymne, die uns Lorde 2017 auf ihrem bahnbrechenden „Melodrama“ schenkte. Im Video rennt und radelt sich die Sängerin durch NYC, um schließlich am Washington Square Park ihren Fans zu begegnen, die vorher via Social Media zum Flashmob aufgerufen wurden. Abgesehen davon, dass die Anti-Terrorismus-Einheit des NYPDs dem illegalen Rave die Stecker zog, wird im Musikvideo eines ausdrücklich klar: Lorde tanzt für sich selbst.
Lola Young – d£aler
Mit „d£aler“ veröffentlichte Lola Young in diesem Jahr den vielleicht persönlichsten Song in dieser Liste. Intime und melancholische Lyrics, die von Lolas eigenen Erfahrungen mit Drogenkonsum und Selbstzerstörung erzählen, treffen bei „d£aler“ auf leichte Pop-Sounds, die dem Thema seine Schwere zumindest etwas nehmen. Und dass der Track zu den wichtigsten des Jahres gehört, davon sind nicht nur wir überzeugt. In seinem Apple-Music-Podcast „Rocket Hour“ sagte Elton John über das Lied, es sei „the biggest smash I’ve heard in years“. Lola Young war von dem Kompliment der Musiklegende sichtlich berührt!
Yung Lean – I’m your dirt, I’m Your Love
An keinem anderen Album arbeitete Jonatan Aron Leandoer Håstad aka Yung Lean so lange wie an „Jonatan“. Bereits 2023 angeteased, erblickte es erst im Mai diesen Jahres das Licht der Welt und markiert Yung Leans Evolution vom Godfather des Cloudraps über Hyperpop bis hinzu Shoegaze. Stellvertretend dafür: „I’m Your Dirt, I’m Your Love“. Hier trifft melancholisches Songwriting á la „Agony“ auf ein reduziertes Instrumental, welches sich nach und nach zur Synth-Hymne verewigt. Das sich diese besonders gut für Stadion eignet, bewies er dieses Jahr auf Festivals und seiner „Forever Yung“ Tour.
Tame Impala – End Of Summer
Sieben Minuten Laufzeit für einen einzigen Track – das ist in Zeiten von TikTok und Co. schonmal eine Ansage! Doch nicht weniger hätte man nach der fünf Jahre andauernden Releasepause von Kevin Parker aka Tame Impala erwartet. Mit „End Of Summer“ meldete sich das Allround-Talent aus der Versenkung zurück und kündigte bereits im Juli das Ende des Sommers an. Als Songwriter, Produzent, Mixer und Engineer agierte Tame Impala für „End Of Summer“ nahezu autark und erschuf eine bemerkenswerte Comeback-Single, die ihre Zuhörer:innen mit Acid-House-, Techno- und Psychedelic-Rock-Einflüssen in vergangene Jahrzehnte katapultiert.
Black Country, New Road – Besties
Auch wenn es klingt wie ein Western-Film, handelt es sich bei Black Country, New Road um eine Rockband aus Großbritannien. Nachdem Gitarrist und Sänger Isaac Wood aus gesundheitlichen Gründen die Band 2020 verlassen hat, läuten Black Country, New Road mit dem Song „Besties“ ihr drittes Studioalbum „Forever Howlong“ ein. Darauf zeigt die britische Band, wie eingängig experimentelle Passagen klingen können. Auf „Besties“ weichen die Bandmitglieder von klassischen Songstrukturen ab und liefern Hörer:innen einen Mix aus Folk, Jazz und Punk. Im Song trifft das barocke Instrumental auf modernen Post-Rock. Die klaren Gitarrenrifffs und jazzigen Saxophonklänge sind so perfekt aufeinander abgestimmt wie eben, naja, Besties!
Geese – Taxes
Mit ihrem dritten Album „Getting Killed“ haben es Geese geschafft, was nur den wenigsten Bands gelingt: die überhohen Erwartungen an ein xx-tes Alben nicht nur zu erfüllen, sondern meilenweit zu übertreffen. Ein Unterfangen, dass der Song „Taxes“ beispiellos einfängt. Zum einen wäre da die Tatsache, dass wohl noch niemand so leidenschaftlich über Steuern (oder die verzweifelte Bitte nach Vergebung? Man weiß es nicht!) gesungen hat, wie Cameron Winter. Und zum anderen ist es allem voran die fast schon lächerliche Leichtigkeit, mit der Geese es schaffen völlig anders zu klingen als so ziemlich alles, was es gerade so zu hören gibt. Komplexe Rhythmen treffen in „Taxes“ auf die absurden Lyrics, nur um im exakt richtigen Moment von der hymnischen Hook eingefangen zu werden, die Geese trotz aller Komplexität für ein großes Publikum zugänglich macht.
RAYE – WHERE IS MY HUSBAND!
Queen Raye is back – und offensichtlich auf der Suche nach einem Ehemann. „WHERE IS MY HUSBAND!“ fragt sich die Ausnahmekünstlerin in einem ihrer rar gesäten Release in diesem Jahr – und stellt TikTok wie Fans gleichermaßen auf den Kopf. Bereits das trommelnde Intro sagt: Vorhang auf, ob ihr bereit seid oder nicht! Die Mischung aus R&B-Beats und Soul-Pop klingt wie ein Song aus den frühen 2000ern à la Destiny‘s Child und Co. Die frische Produktion, kraftvollen Vocals und funkigen Harmonien machen den Song zu Doubletime-Dopamin für die Ohren – und davon können wir bald wohl noch mehr erwarten, denn mit dem Song wurde auch gleich ein Album für 2026 angekündigt. Wir sehen uns dann auf der nächsten Jahresbestenliste, schätzen wir.
Fontaines D.C. – It’s Amazing To Be Young
Spätestens mit ihrem Album „Romance“ haben Fontaines D.C. es in unser aller Köpfe geschafft. Im April diesen Jahres veröffentlichte die Band aus Irland die Deluxe Edition, die auch den Song „It’s Amazing To Be Young“ enthält. Auf dem Track zeigen Fontaines D.C. sich zurückhaltender und machen Platz für große Emotionen. Der Song ist sehnsüchtig und rührend und knüpft an Songs wie „Favourite“ aus 2024 an. „It’s the cost, That brings you down/ But it’s amazing, To be young“ – mit diesen Worten beginnen die dreieinhalb Minuten Song und nehmen uns beim Hören mit in eine Zeitreise zurück in die Vergangenheit. Die Stimme von Sänger Grian Chatten zeichnet den Ton von „It’s Amazing To Be Young“ bittersüß. Die Band verpackt die Nostalgie und Gefühle zu einer vergangenen Jugend so treffend, das es fast schon schmerzt. Mit hymnischen Gitarren und sentimentalen Soundfeldern transportieren Fontaines D.C. den Wehmut, der sich einschleicht, wenn man sich in Gedanken verliert.
Das neue DIFFUS Print-Magazin
Titelstory: Ikkimel
Auch im Heft: Noah Kahan, Baran Kok, Josi, Robyn, Philine Sonny und Apsilon.
Dazu große Reportagen über die Vaporwave-Szene in Deutschland, die extreme Metal-Szene in Subsahara-Afrika oder das Rap-Projekt „HaftBars“ in einer Berliner Jugendstrafanstalt.