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Archive for Die besten neuen Künstler:innen

Winona Oak trifft mit träumerischem Elektro-Pop direkt ins Herz

Bevor sie ihr ersten eigenen Songs veröffentlichte, hat die Schwedin Winona Oak Songs für Elektrogrößen wie What So Not oder The Chainsmoker geschrieben. In ihren Solo-Songs präsentiert sie großartig verträumten Pop, der von ihrer sanften und ruhigen Stimme lebt. Am 10. Januar veröffentlicht Winona Oak ihre Debüt-EP „Closure“. Wir stellen die Schwedin vor und erklären, warum man sie 2020 dringend auf dem Radar haben sollte.

Beabadoobee tauscht Schlafzimmer gegen Weltall

Bedroom Pop hat sich in den letzten Monaten zu einer der interessantesten Spielarten moderner Pop-Musik entwickelt. Wer sich mit eben diesem Genre auseinandergesetzt hat, für den dürften die Namen Clairo und Girl in Red Programm sein. Aber auch die Britin Bea Kristi, besser bekannt als Beabadoobee, dürfte sich schon auf dem Radar eines Bedroom Pop-Kenners befinden. Die 19-jährige trat nicht nur als Support Act auf der letzten Clairo Tournee auf, sondern wurde auch beim Indie Label „Dirty Hit“ gesigned, das auch Bands wie The 1975 und Pale Waves beheimatet. Vergangenen Oktober erschien mit „Space Cadet“ eine weitere EP aus den heimischen vier Wänden, über die es sich zu sprechen lohnt.

Lucio101 läuft auf Luft

Deutschrap floriert wie eh und je und auch zum Ende des Jahres ist kein Abbruch für Streaming-Rekorde und Chart-Dominanz abzusehen. Aber auch unter dem Radar ist die Szene aktiv, Talent sprießt allerorts aus dem potenten Untergrund eines Genres im Höhenflug. Hotspot ist wie eh und je Berlin mit seiner dichten kulturellen Infrastruktur. Unser heutiger Newcomer kommt direkt aus dem Kern der Hauptstadt und trägt seinen Bezirk Berlin-Mitte gleich im Namen mit sich: Lucio101. Gemeinsam mit Charlottenburg findet Lucios Heimat auch Einzug in den Titel des Kollabo-Tapes mit Nizi19: „1019“. Mit diesem Projekt und der Mischung aus Inhalten von der Straße und internationalen Sounds positionierte sich Lucio101 also erstmals, jetzt legt er mit Solo-Material nach. Wir nehmen den Newcomer für euch unter die Lupe.

Nina Chuba sprengt mit ihrer wendigen Stimme Genre-Grenzen

Mit nicht mal einer Hand voll Songs überzeugt Nina Chuba auf ganzer Linie und zeigt sich dabei bereits sehr vielfältig. Zwischen großen Soul-Melodien, Indie-Rock-Einflüssen und Rap rangiert sie problemlos hin und her, was ihrer wandelbaren Stimme zu verdanken ist. Nina Chuba verleiht ihren Worten so viel Kraft, dass es fast unmöglich ist, nicht auf ihre messerscharfen Texte zu hören.

Master Niggel packt Kiel auf die Deutschrap-Karte

Ob A$AP Rocky, Bones oder die $uicide Boy$ – es ist nicht so ganz klar, wer das Revival von Memphis Phonk losgetreten hat. Jetzt ist es aber ohne Frage da und macht den Horror-Trap aus den amerikanischen Südstaaten wieder zum Sound der Stunde. So auch in Deutschland, katalysiert durch Produzent und Phonk-Prediger Alpha Mob mit seinen Compilation-Tapes und dem eigenen Label Alpheus Records. Auf diesem veröffentlicht auch ein relativ neues Gesicht, das wir in Zukunft öfter sehen werden: Master Niggel. Der Rapper aus Kiel hat eine Vita mit Punkband, Sprüher-Erfahrungen und Crew-Releases hinter sich und steht jetzt vor der Veröffentlichung seiner ersten Solo-EP. Wir stellen euch den selbsternannten „Ölgott“ vor.

Zwischen den Plattenbauten von Linz formt Lent eine eigene Sprache

Lent ist Rapper, noch keine 20 Jahre alt und kommt aus Linz. Wenn er dort im Song „General“ zwischen den grauen Plattenbauten schnelle, treibende Flows liefert, hat das etwas vom Rap-Sound aus den französischen Banlieues. Kein Wunder, sein Bruder, Damian Beats, stattet Lent musikalisch aus und hat in Frankreich bereits einen Platin-Hit zu verantworten. Aber Lent hat auch einen anderen Sound parat, flächig, elektronisch, abstrakt – Songs wie „Asafa“ oder die neue Single „Ok“ versetzen uns in eine düstere Hypnose. Lent hat Großes vor, das ist klar: Vom Bulgariplatz in eure Playlist. Wir stellen euch den Newcomer vor.

Lie Ning verführt mit neuem Synth-Pop

Lie Ning ist das, was man sich unter einem Gesamtpaket vorstellt: Tolle Stimme, cooler Style, Modelblick, die richtigen Moves und eine ganze menge Talent. Seit Juli verzaubert der Newcomer sein immer größer werdendes Publikum mit seinem butterweichen Gesang und bringt sie auch durch intensive Visuals um den Verstand. Gerade hat der Musiker eine neue EP „Traffic Songs for the Inbetweens“ nebst Video veröffentlicht.

Symba gibt Berlin einen neuen Sound

Berlin hat eine entscheidende Rolle für die Entwicklung von Deutschrap gespielt und ist Geburtsstätte für einige Legenden. Nach all den Jahren wird dort aber auch die Fahne für die nächste Generation hochgehalten: Newcomer Symba macht Berlin zu seiner Trap. Er hat erst zwei Songs veröffentlicht, trotzdem genug, um zwischen einer Vorliebe für Kinder Maxi King und Waffen aus dem Darknet eine spannende Persönlichkeit und viel Talent durchscheinen zu lassen.

Binho macht Rap für den Mobb

Wenn es um Crews im Deutschrap geht, formiert sich gerade im Südwesten, in Mannheim, eine neue Macht: Der Zonkey-Mobb. OG Keemo hat bereits den Weg geebnet und wird regelrecht als Deutschrap-Messias gefeiert, jetzt zieht der nächste ZNK-Member nach: Binho. Mit Keemo teilt er sich nicht nur den gewandten Umgang mit Sprache, sondern auch den Produzenten, Funkvater Frank. Am Freitag erscheint das erste Mixtape von Binho – ein Anlass, zu dem wir euch den Newcomer vorstellen wollen.

Velvet Negroni macht RnB der hypnotisiert

Velvet Negronis Musik hüllt Zuhörer/innen in eine Mischung aus experimentellem RnB und einer prägnanten hypnotisierenden Stimme und transportiert sie damit gedanklich in eine andere Welt. Eine Welt, in der sich der Amerikaner auf die Suche nach dem eigenen Selbst macht und versucht seinen Platz im Leben zu finden. Nach mehreren Startschwierigkeiten scheint es, als ob Velvet Negroni diesen persönlich wie auch musikalisch endlich gefunden hat. Das verdeutlicht auch seine Anfang der Woche erschienene Single „Kurt Kobain“, die ebenso Vorgeschmack auf das am 30. August erscheinenden Album „Neon Brown“ ist.

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