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Posts by Micha Wagner

Kiez-Geschichten auf modernem Boom Bap – Newcomer Savvy und Produzent MotB veröffentlichen das „Kleinwagen Tape“

In Berlin taucht bekanntlich dieser Tage ein talentierter Newcomer nach dem anderen wie aus dem nichts auf, seien es nun Pashanim, Symba oder Kasimir1441. Springt man eine Generation zurück, kommt man kaum um Crews wie BHZ oder Rapkreation herum, die mal auf Trap, mal auf Boom Bap ihr Geschick beweisen. Für diesen abwechslungsreichen musikalischen Unterbau beider Gruppierungen zeigt sich vor allem Produzent MotB verantwortlich, der jetzt mit der neuen Kollabo-EP „Kleinwagen Tape“ an den Start geht. Der Partner in Crime sollte einigen aus dem Dunstkreis der BHZ-Jungs ein Begriff sein: Newcomer Savvy kommt aus Friedrichshain und spittet über den knackigen Boom Bap von MotB weder überzogenes Straßen-Geprolle noch inhaltlosen Materialismus-Flex, stattdessen: Authentische Momentaufnahmen aus seinem ganz eigenen Berlin.

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Das Drill-Comeback: Was steckt hinter Drakes neuem Song?

Chicago ist wohl einer der gefährlichste Flecken Erde, den die Vereinigten Staaten zu bieten haben. Durch diese Stadt, gebeutelt von Gang-Konflikten und prekären Wohnsituationen, wütet Anfang der 2010er ein neues Subgenre, das den Hip Hop in den folgenden Jahren nachhaltig beeinflussen sollte: Drill. Mit der Popularität von Künstlern wie Chief Keef, Fredo Santana und Lil Durk findet die ursprünglich lokale Bewegung weltweit Hörer und schlägt vor allem in Großbritannien Wurzeln, wo sich der Sound weiterentwickelt. Diesen entfernten Verwandten, bekannt als UK Drill, entdecken nun auch amerikanische Größen wie Drake und Travis Scott für sich – es könnte es also sein, das uns 2020 ein großes Drill-Comeback erwartet!

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Kommando Pöbel & Dance! – Der Berliner Rapper Pöbel MC geht auf Tour

Der Name ist Programm: Pöbel MC ist frech und aufmüpfig, killt dich im Battle, aber analysiert und krisiert dabei noch haarscharf den Stand von Gesellschaft und Szene. Dabei ist der Berliner Rapper flowtechnisch versiert und musikalisch vielseitig unterwegs: Auf dem aktuellen „Pöbel Sports Tape“ reiht sich feinster Atzen-Boom Bap an rasselnden Trap. Nachdem Pöbel MC diesen Sound schon im vergangenen Jahr live präsentiert hat, geht es für den Wortkünstler im kommenden Februar und April auf eine ausgedehnte Tour durch 14 Städte. Das Motto: Pöbel & Dance!

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Das französische Duo The Blaze rekrutiert Rapper Octavian für den neuen Song „Somewhere“

Vor zwei Jahren veröffentlichte das französische Duo The Blaze das Debut-Album „Dance Hall“. Wer sich beim Abspielen auf die titelgebenden jamaikanischen Club-Sounds freute, wurde enttäuscht. Stattdessen liefern die beiden Cousins Guillaume und Jonathan Alric melodische Elektronik à la Jamie xx, pulsierend, gedämpft, mit bildgewaltigen Videos in Eigenregie, die die Musik zum audiovisuellen Gesamtwerk ergänzen. Bisher war das Duo selbst für den verzerrten, klagenden Gesang auf ihren Songs verantwortlich, nun holen sie sich auf den ersten Song seit zwei Jahren auch gleichzeitig ihr erstes offizielles Feature. Und das scheint gut gewählt: Der britische Geheimtipp Octavian leiht seine charakteristische Stimme für „Somewhere“.

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Lost in yesterday – Im neuen Song lassen Tame Impala die Vergangenheit hinter sich

Nachdem die australische Band Tame Impala rund um das kreative Mastermind Kevin Parker in den letzten Jahren nur sporadisch Musik veröffentlicht hat, kommt jetzt ein Song nach dem anderen. 2019 erschienen bis zum Ende des Jahres bereits drei Singles sowie eine Ankündigung des dazugehörigen vierten Albums der Band, „The Slow Rush“. Das scheint eine Mitte zwischen dem strahlenden Synth Pop des Vorgängers „Currents“ und dem gitarren-lastigen Psychedelic Rock der ersten Projekte zu finden. Das verspricht auch die neueste Single „Lost in yesterday“, auf der sich Kevin Parker mit der eigenen Vergangenheit konfrontiert sieht: „Does it help to get lost in yesterday?“

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Wenn Rapper das Tanzbein schwingen: 10 virale Moves aus der Hip Hop-Szene

2020 scheint schon mit seinen ersten Tagen den sprichwörtlichen Bach runter zu gehen. Aber trotz #WWIII und #AustralianWildfires in den Twitter-Trends, hat sich ein Künstler vorgenommen, das Jahr mit positiven Vibes zu dominieren: Lil Uzi Vert. Und wie sollte dieses Vorhaben besser gelingen, als mit einem viralen Dance? Schon im ausgehenden 2019 lieferte der US-Rapper den flippigen Song „Futsal Shuffle 2020“ und feuerte seine Fangemeinschaft an, ihm Videos mit dem namensgebenden Tanz zu schicken. Wie der geht, demonstriert er nach zahlreichen Teasern im frisch erschienen Musikvideo. Aber Lil Uzi Vert ist nicht der Erste, der sich daran versucht einen Dance-Trend zu starten. Vom Dab bis zu „Crank That“ – wir haben eine Liste mit viralen Tanzmoves aufgestellt, die ihren Anfang im Hip Hop hatten.

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Skinny Finsta – Der deutsche King of Memphis

Ist mir egal was der Trend ist, ich bin Memphis, so wie Elvis – Skinny Finsta macht schon auf dem ersten Track seines neues Projekts „Spielerdämmerung“ klare Ansagen. Diesem Mantra bleibt der Rapper seit 2015 konsequent treu, verwurzelt in Heidelberg, mit dem Herzen aber in den amerikanischen Südstaaten. Und obwohl er so wenig auf Zeitgeist gibt, scheint er gerade einen Nerv zu treffen: Der Sound zwischen Cowbells und Triplet-Flows begeistert nicht nur ein immer größer werdendes Publikum, sondern bringt ihm auch Features mit Frauenarzt, Casper und sogar Memphis-OGs wie DJ Zirk ein. Zeit, sich Skinny Finsta genauer anzuschauen.

Ihr findet Symba in der Trap – Der Berliner Newcomer schmeißt eine „Blockparty“

Die Playboys-Mafia übernimmt! Erst vor wenigen Tagen hat Newcomer Pashanim, ein Drittel der Formation, mit „Hauseingang“ einen ohrwurmtauglichen Song geliefert. Jetzt veröffentlicht auch Freund und Kollege Symba mit „Blockparty“ sein neuestes Musikvideo, visualisiert von RB, dem Dritten im Bunde. Bisher hatte Symba mit „PS2“ und „Maxi King“ erst zwei Songs in seinem Repertoire, die dem Berliner Rapper aber trotzdem bereits einen ersten Schub an Aufmerksamkeit eingebracht haben. Die neue Single setzt da an, wo ihre beiden Vorgänger aufgehört haben: Trap Shit, laid back, nach amerikanischem Vorbild, aber statt in Atlanta eben mit dem Homies am Mehringdamm.

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Knarren, Autos & Frauen: Tarek K.I.Z liefert zu „Bang Bang“ ein waschechtes Rap-Video

Das Debüt-Album von Tarek K.I.Z. erscheint erst am 31. Januar, aber bisher hat der Rapper auch ohne Rückendeckung seiner beiden Bandkollegen mit einigen Vorabsingles überzeugt und unsere Erwartungshaltung hochgehalten. Da wären die Inszenierungen zu melancholischen Songs wie „Ticket hier raus“ und „Kaputt wie ich“, die mit kinoreifen Bildern eine Dystopie und ein Unfall-Szenario in Zeitlupe zeigen. Aber auch der amüsante Track „Nach wie vor“ hat ein aufwändiges Videokonzept, in dem die AfD-Führung zum Opfer einer Kill Bill-Hommage wird. Jetzt kommt der nächste Song, diesmal in klassischer K.I.Z-Manier und mit einer passenden Visualisierung, die die drei heiligen Elemente von Hip Hop-Videos in Szene setzt: Knarren, Autos, Frauen.

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Synthesizer und Stadtlichter: 070 Shake streift in „Under the moon“ durch die Nacht

Sie hat eine der außergewöhnlichsten Stimme im Hip Hop-Dunstkreis und doch kein einziges Album in ihrer Diskografie – die Rede ist von 070 Shake. Seit 2016 veröffentlicht die Sängerin und Rapperin eigene Musik in Form von Singles, der große Durchbruch findet dann schon nach zwei Jahren statt: Kanye West entdeckte die Musikerin und holte ihr Talent auf sein eigenes Album „ye“ sowie Projekte von Pusha T und Nas. Auch mit eigener Musik überzeugt 070 Shake, immer abseits der Norm, mit reflektierten Texten und der besonderen Stimme, die zwischen gesungenem R&B und Rap-Flows schwankt. Jetzt meldet sich die Künstlerin mit ihrer dritten Single in diesem Jahr zurück: „Under The Moon“ ist der neueste Schritt einer Entwicklung weg vom Standard, hin zu Mitternachts-Musik mit Bass-Gitarre und Synthesizern.

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